Von Größe bis Stein

6 Tipps für den perfekten Verlobungsring

Verlobungsring
Willst du...? Eine Verlobung – ob mit oder ohne Ring – kann ganz spontan passieren oder von langer Hand geplant sein
Foto: Getty Images

Sie planen in Bälde einen Heiratsantrag? Trauen Sie sich! Vielleicht kommt der aber noch besser an, wenn Sie vorab einen Verlobungsring organisiert haben. Was man bei der Wahl des Schmuckstücks falsch machen kann und was es unbedingt zu beachten gilt, verreit uns eine Expertin.

Den perfekten Verlobungsring zu finden, ist zwar keine Raketenwissenschaft, für einige Menschen aber dennoch eine große Herausforderung. Wir haben Schmuck-Designerin Marie Boltenstern um ein paar Tipps gebeten, wie man den Verlobungsring findet, bei dem jede(r) sofort „Ja, Ja, Ja“ schreit.

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6 Tipps für den perfekten Verlobungsring:

1. Die richtige Ringgröße finden

Die Ringgröße sei laut der Expertin das geringste Problem. Sie rät, einfach einen der Ringe (der gerade nicht getragen wird) zum Juwelier mitzunehmen. Ansonsten helfe es auch, einen Maulwurf einzuschleusen, der auf geheimer Mission entweder nachmisst oder unauffällig nach der Größe fragt. Doch die Schmuckdesignerin beruhigt: „Die meisten Ringe lassen sich auch im Nachhinein anpassen.“

2. Auf versteckte Hinweise achten

Einige Heiratswillige in spe erzählen ihrem Partner von ihrem Traumring, andere zeigen unauffällig bei einem Schaufensterbummel auf das Schmuckstück der Begierde. Ebenso könne es hilfreich sein, sich die Art von Schmuck zu merken, die zum Beispiel sie an anderen Frauen so bewundere, berichtet Marie Boltenstern aus ihrer Erfahrung. Auch die Verlobungsringe Prominenter können als Vorbild dienen. „Man darf ruhig dezent nach der Meinung fragen, wenn etwa in Magazinen ein Ring besonders gefällt. Er kann aber auch Fotos von ihrem Schmuck machen und die Bilder zur Orientierung mit zum Juwelier nehmen“, empfiehlt Boltenstern.

3. Auf Komplizen setzen

Klingt komisch? Ist aber gar nicht so selten, weiß Boltenstern: „Viele gehen lieber auf Nummer sicher und erleben mit ihrem Partner diesen intimen Moment zusammen.“ Damit kann ein Geschmacksunfall auch mit gutem Gewissen ausgeschlossen werden.

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4. Das passende Metall wählen

„Der klassische Verlobungsring ist vorzugsweise aus Weißgold oder Platin gefertigt“, erklärt die Schmuckexpertin. Dass liege nicht zuletzt daran, dass der Stein so noch besser zur Geltung kommen kann. Doch auch Gelbgold oder Roségold werde bei Verlobungsringen immer beliebter. Um das richtige Edelmetall für die Zukünftige zu finden, lohnt ein Blick in ihre Schmuckschatulle. Marie Boltenberg: „Man sollte darauf achten, welches Metall der Partner vorwiegend trägt. Denn der Verlobungsring sollte im besten Fall zum Rest des Schmucks passen.“

5. Den richtigen Stein wählen

Hauptrolle bei der Ringwahl spielt in jedem Fall der Stein. Soll es ein klarer Diamant oder vielleicht ein farbiger Edelstein sein? Oft erwarten die Liebsten ein Schmuckstück abseits des Standard-Verlobungsrings. „Wenn man einen wertvollen Diamanten erwartet, wird man von einem Farbstein womöglich enttäuscht sein“, weiß Boltenberg. Gerade bei Diamanten gäbe es einiges zu beachten und auch preislich große Differenzen. Die Expertin: „Bei einem Kauf ist es wichtig auf die sogenannten vier ‚Cs‘ zu achten.“ Diese setzen sich aus Carat (Gewicht), Clarity (Reinheit), Color (Farbe) und Cut (Schliff) zusammen. Wofür Sie sich entscheiden, ist natürlich auch eine Frage des Budgets.

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6. Nicht zu viel und nicht zu wenig

Wenn es um den Preis eines Verlobungsrings geht, ist es wieder einmal wichtig, den zukünftigen Partner genau zu kennen. „Er sollte sich fragen, ob sie oder er viel Wert auf einen teuren Stein legt und den Verlobungsring als Wertanlage sieht. Oder einfach nur etwas Funkelndes am Finger möchte“, so Boltenberg. Legt die Liebste etwa viel Wert auf Gesten und Persönlichkeit sind oftmals individuelle Anfertigungen die richtige Entscheidung. Diese variieren preislich je nach Stein und Metall. Um das richtige Preis-Maß zu finden, hat die Schmuckexpertin eine Faustformel, die jedoch den Geldbeutel der meisten sprengen dürfte: „Eine alte, traditionelle Regel besagt, dass der Bräutigam für einen Verlobungsring drei Monatsgehälter ausgeben sollte.“

Hier zeigen wir, bei welchem Ring Promi-Damen nicht „Nein“ sagen konnten:

Meghan Markle

Den Verlobungsring von Meghan Markle hat Prinze Harry persönlich gestaltet. Der Diamantring besteht aus einem großem Stein in der Mitte umrandet von zwei kleineren, die aus einem Schmuckstück von Prinzessin Diana stammen.

Paris Hilton

Via Instagram gab It-Girl Paris Hilton ihre Verlobung mit Chris Zylka bekannt, der ihr den Antrag im Skiurlaub in Aspen machte. Der tropfenförmige Stein besteht aus 20 Karat.

Diamonds Are Forever… ✨✨💎✨✨

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Irina Shayk

Den ovalen Smaragd bekam Irina Shayk 2016 von Bradley Cooper geschenkt. Angeblich machte er ihr den Antrag, nachdem er erfahren hat, dass sie gemeinsam ein Kind erwarten.

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Viel Spaß beim Entdecken!

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