Schon gewusst?

Dafür sind die Schulterklappen auf Mänteln wirklich gut

Schulterklappe beim Trenchcoat
Sieht elegant aus, hatte Anfang des 20. Jahrhunderts aber auch eine ganz praktische Funktion: Die Schulterklappe beim Trenchcoat.
Foto: Getty Images

Dieser Klassiker schützt uns auch in diesem Herbst vor Wind und Regen: Der Trenchcoat gehört zu den elegantesten Mänteln und passt einfach zu allen Outfits. Doch was hat es mit den Schlaufen oder Knöpfen an der Schulterpartie auf sich? STYLEBOOK erklärt's.

Schulterklappen zieren viele Mantel- und Jackenmodelle als rein modische Akzente, doch beim Trenchcoat hatten sie ursprünglich sowohl einen praktischen als auch symbolischen Sinn: Im Ersten Weltkrieg waren die Mäntel Teil der Uniform der britischen Armee, die Schlaufen auf den Schultern zeigten den Dienstgrad der Offiziere an. Erdacht wurde diese Kennzeichnung von Thomas Burberry (1835 – 1926), dessen gleichnamige Kult-Marke Burberry bis heute die wohl berühmtesten und teuersten Mäntel dieser Art fertigt.

Überbleibsel aus alten Militärzeiten

Schulterklappe am Trenchcoat

Diese Dame weiß es offensichtlich noch nicht: Mit der Schulterklappe lässt sich die Tasche rutschfest am Mantel befestigen.

Auch interessant: Darum ist der Schlitz am Mantel hinten zugenäht

Schluss mit rutschenden Taschen

So einfach geht’s: Den Schulterknopf öffnen, die Tasche auf die Schulter hängen und mit der Lasche wieder verschließen. So ist garantiert, dass die Tasche zum einen nicht von der Schulter rutscht und zum anderen ein Diebstahl fast ausgeschlossen werden kann. Der Trick funktioniert übrigens auch bei kleinen Rucksäcken. Aber Vorsicht: beim Ablegen der Tasche zuerst wieder die Schulterklappe öffnen – sonst droht sie abzureißen.

Themen