Sommerzeit ist Badezeit

Mit diesen 7 Tipps leiert der Bikini nicht mehr aus

Bikini-Pflegetipps
Bei einem schonendem Umgang mit Swimwear haben Sie länger Freude an ihrem Lieblings-Bikini
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Direkte Sonneneinstrahlung, Chlorwasser, Salzwasser – Badeanzug und Bikini müssen im Sommer einige Strapazen aushalten. STYLEBOOK erklärt, was Sie bei der Pflege Ihrer Swimwear unbedingt beachten sollten.

Falsche oder fehlende Pflege lässt die zu Beginn gut sitzende Swimwear schnell ausleiern, Farben verblassen und das Lieblingsteil landet schneller als gedacht schlapp und ausgeblichen in der Schublade und muss ersetzt werden.

1. Packen Sie stets einen Ersatzbikini ein

Tatsächlich ist die Kombination aus Salz- oder Chlor-Wasser mit Sonne Gift für Swimwear aus Polyester, Polyamid und elastischem Lycra. Brutzelt ein nasser Bikini in der prallen Sonne, greift dies Farben und Fasern an. Das Ergebnis: Die Farbe des Bikinis verliert an Leuchtkraft, das Material an Elastizität. Deswegen nach dem Schwimmen unbedingt mit klarem Wasser abduschen und den triefenden Bikini gegen einen Ersatz-Bikini austauschen. Nur so können Verfärbungen durch das Chlorwasser dauerhaft vermieden werden.

2. Trocknen Sie Ihren Bikini mit Bedacht

Bikini niemals auswringen! Spülen Sie ihn nach dem Tragen mit frischem Wasser aus und wickeln sie ihn behutsam in ein frisches Handtuch, das nur leicht an den nassen Stoff angedrückt wird, so dass der Frotteestoff den Großteil des Wassers aufsaugt. Legen (nicht hängen!) Sie den Bikini anschließend zum Trocknen auf einen Wäscheständer oder auf ein Handtuch in den Schatten, niemals in die pralle Sonne.

3. Ziehen Sie Ihren Bikini NACH dem Eincremen an

Nicht nur Chlor- und Salzwasser, auch Sonnencreme sorgt dafür, dass sich die Elasthane der Badebekleidung zersetzen und der Bikini nach und nach ausleiert. Idealerweise sollten Sie sich eincremen, den UV-Schutz kurz einziehen lassen und dann erst den Bikini überstreifen. So vermeiden Sie außerdem hartnäckige Flecken. Apropos: Wenn Sie Badekleidung über einen längeren Zeitraum zerknüllt im Handtuch in Ihrer Strandtasche lassen, riskieren Sie Stockflecken und unangenehme Gerüche.

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4. Waschen Sie Ihren Bikini regelmäßig

Wichtig: Bikinis mit Verzierungen wie z.B. Pailettenbesatz sollten immer nur per Hand gereinigt werden.

5. Bloß nicht zu oft in die Waschmaschine

Wer statt Handwäsche trotzdem auf die Waschmaschine setzen möchte, sollte ein Seiden- oder Feinwaschprogramm bei nicht mehr als 40 Grad und niedriger Umdrehungszahl (bis etwa 600) wählen und auf den Schleudergang vollkommen verzichten. Zur Schonung kann für Bikinis und Badeanzüge auch ein Wäschesack verwendet werden. Finger weg von Weichspüler, denn der sorgt dafür, dass die Fasern schneller ausleiern. Gleiches gilt für Hitze, weswegen Wäschetrockner oder das Trocknen auf der Heizung absolut tabu sind.

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6. Passen Sie auf, wo Sie sich hinsetzen

Badebekleidung ist groben Flächen gegenüber sehr empfindlich. Deswegen gilt: Meiden Sie z.B. raue Poolränder, das scheuert die Textilfasern auf und kann unschöne Knötchen im feinen Stoff verursachen.

7. Meiden Sie Whirlpools

Die Massagedüsen sorgen in Kombination mit den warmen Wassertemperaturen dafür, dass das Material schneller ausleiert. Ziehen Sie also besser nicht Ihren edelsten Bikini ins Wellnessbad an, nehmen Sie dafür lieber ein älteres Modell.

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