Muss Donald Trump sich Sorgen machen?

Darum geht seine Melania „fremd“

Diese Familie scheint keinen Skandal auszulassen. Donald Trump (70) schießt sich regelmäßig via Twitter ins Aus. Seine Frau Melania tat dies nun wieder mit ihrer Garderobe - und zog nebenbei auch einen Star-Designer in Mitleidenschaft.


Sie wird bald eine der gefragsten Frauen auf dem politischen Parkett sein: Melania Trump (46) wird, wenn ihr Mann Donald Trump am 20. Januar offiziell zum Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt wird, First Lady werden. Ob sie genauso herzlich und eloquent wie ihre Vorgängerin Michelle Obama (52) wird, bleibt abzuwarten. In Sachen Style steht sie ihr schon mal in nichts nach. Zum Jahreswechsel trug die gebürtige Slowenin ein elegantes Cocktailkleid aus Schurwolle und Elasthan mit Schmuckschleifen vom italienischen Label Dolce & Gabbana.

Melania Trump #DGwoman ❤❤❤❤❤ thank you ?? #madeinitaly??

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So sorgt Melania mit ihrem Styling für Furore
Stefano Gabbana (54), ein Teil des Star-Designerduos, postete stolz ein Foto von Trump mit seiner Kreation für knapp 3.000 Euro und den Worten: „Dankeschön!” Keine Frage, er ist sichtlich stolz, dass die Millionärsgattin sein Label trägt, was bei dem Großteil seiner Kollegen auf Unverständnis stoßen dürfte. Sophie Theallet (52), Tom Ford (55) oder Marc Jacobs (53) sprachen sich öffentlich dagegen aus, die neue First Lady mit ihren Designs auszustatten. Der politische Kurs ihres Mannes entspreche nicht ihren Ansichten. Doch noch etwas anderes stört am Auftritt Melania Trumps.

Ihr Kleid stammt aus der Hand italienischer Designer, die dies durch den Hashtag „madeinitaly” sogar noch hervorheben. Das dürfte für amerikanische Designer eine Ohrfeige ins Gesicht sein. Sollte die First Lady der USA nicht die Industrie ihres Landes repräsentieren, sprich amerikanische Designer unterstützen, statt „fremd zu gehen”? Das tat jedenfalls Michelle Obama, in dem sie etwa Brandon Maxwell oder Thom Browne in die obere Hälfte der Fashionliga katapultierte, weil sie ihre Kleider trug. Melania Trump geht hingegen lieber den Schritt ins Ausland, vorwiegend Italien. Dass das gegen den politischen Kurs ihres Mannes Donald spricht – die Wirtschaft der USA wieder anzukurbeln – widerspricht, scheint sie nicht zu kümmern. Stefano Gabbana – ohnehin schon Skandal erprobt – dürfte hingegen schon eine Lektion gelernt haben.

Planen Fans Boykott gegen D&G?
Seine Freude über die prominente Kleid-Trägerin teilten nicht alle seine Fans bei Instagram: „Danke für den Hinweis. Ich kaufe ab jetzt nicht mehr bei Dolce & Gabbana ein”, empörte sich ein User, während ein anderer sogar drastischer wurde: „Lasst einen Boykott gegen die Marke ausrufen.”

TRATTORI-ANNA ❤️❤️????#DUBAI #DGlovesDubai #pizza? #party

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