Schon gewusst?

Wie Jeanstaschen einen Knack-Po schummeln können

Frau in Jeans, die auf die Bahn wartet
Die Gesäßtaschen an der Jeans können die Form des Pos optisch beeinflussen
Foto: Getty Images

Bei der Jeans können nicht nur die richtige Passform und der Schnitt der Figur schmeicheln, sondern auch die Position der Gesäßtaschen. Ja, richtig gehört. Die können je nach Lage optisch einen runderen oder flacheren Po zaubern.

„Bei einer Jeans ist die Passform ungeheuer wichtig“, erklärt Modeberaterin Ines Meyrose aus Hamburg. „Vor allem die Gesäßtaschen spielen dabei eine große Rolle.“ Sie beeinflussen die Optik des Pos und somit die ganze Silhouette der Frau. „Je weiter die Taschen innen sitzen, desto schmaler wirkt die Silhouette. Je weiter außen, desto mehr verbreitert sie sich.“

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Wozu dient das Mini-Fach über der Tasche?

Neben hinteren und vorderen Taschen an der Jeans gibt es meist auch noch eine fünfte Mini-Tasche über der vorderen. Nur Deko? Weit gefehlt, früher hatte diese mal einen richtigen Zweck. Im Wilden Westen trug man Taschenuhren. Und dank des weitsichtigen Designs des Erfinders Levi Strauss (†73) konnten Arbeiter und Cowboys ihre Zeitmesser in der Mini-Hosentasche aufbewahren. Da saßen sie sicher, rutschten nicht heraus und konnten aus Platzmangel nicht zerkratzen. Die Idee ist seit der Armbanduhr zwar weitestgehend überflüssig geworden, die Tasche blieb. Übrigens: Wer damals besser betucht war, lagerte seine Taschenuhr etwas höher – in der klitzekleinen Tasche der Anzug-Weste – auch die erscheint heutzutage herrlich sinnlos.