Tipps für angehende Mode-Redakteure

So wird das Praktikum ein Erfolg!

Das Mode-Business – der Traumarbeitsplatz vieler junger Frauen, und gerade deshalb ein hart umkämpfter. Mit einem Praktikum in einer Fashion-Redaktion erhoffen sich viele den ersehnten Fuß in der Tür. Eine Check-Liste für angehende Praktikanten einer Mode-Redaktion.

Ein Praktikum ist die beste Möglichkeit, eine Branche – und ein Unternehmen – kennenzulernen. Das gilt auch für den Beruf des Mode-Redakteurs! Wenn Sie also modebegeistert sind und ein Talent zum Schreiben haben, dann ist ein Praktikum bei einem Fashion-Magazin vermutlich genau das Richtige für Sie, um Ihrer Traumkarriere etwas näher zu kommen.

Doch bevor Sie sich an die Bewerbung setzen, überprüfen Sie sich bitte noch einmal selbst:

• Gehen Sie nur gern shoppen oder sind Sie wirklich interessiert an Mode und der Branche dahinter? Letzteres sollte der Fall sein.

• Glauben Sie, dass die Fashion-Welt immer bunt, glamourös und aufregend ist? Das ist sie nämlich leider nicht. Der Alltag besteht aus harter Arbeit, oft hinterm Schreibtisch.

• „Name Dropping“ ist nicht alles, aber ein paar Namen sollten Sie schon kennen. Wer ist Alexander Wang? Anna Wintour? Tom Ford? Wenn Sie regelmäßig Mode-Magazine lesen und sich durch Fashion-Blogs klicken, ist das sicher ein Vorteil.

• Sie gehen auf eine Mode-Schule? Super! Können Sie auch Schreiben? Noch besser! Eine journalistische Ausbildung lässt Redakteurs-Herzen höher schlagen.

Und, wie schneiden Sie ab? Gut? Dann geht’s an die Bewerbung. Aber auch die ist tricky. Hier gibt es Folgendes zu beachten:

• Kennen Sie das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben? Fangen Sie bei Ihrem Lieblingsmagazin an und überzeugen Sie durch Wissen. Sätze wie „Die Denim-Strecke in der Sommerausgabe 2009 – Wahnsinn!“ gehen im Bewerbungsgespräch runter wie Öl. Ist es ein Online-Magazin, sollte die Bewerbung via E-Mail abgeschickt werden. Logisch.

• Halten Sie das Anschreiben kurz und knackig. Aber lassen Sie unbedingt Ihre Passion für Fashion und Ihren Schreibstil durchschimmern. Das ist Ihre Chance zu überzeugen!

• Ein Foto ist zwar heute kein Muss mehr. Wenn Sie trotzdem eines mitschicken, achten Sie darauf, wie Sie sich darauf präsentieren. Ein gepflegtes Äußeres kommt gut an – vor allem in der Mode-Welt.

Straffen Sie den Lebenslauf. In welche Grundschule Sie gegangen sind, ist vermutlich weniger von Interesse. Dafür aber umso mehr, welche Praxiserfahrungen Sie schon gesammelt haben. Schon einmal bei einer Designerin hospitiert, für die Uni-Zeitung geschrieben, Erfahrungen mit einem eigenen Blog gesammelt? Unbedingt aufschreiben!

• Bewerben Sie sich wirklich nur, wenn Sie das Medium richtig cool finden. Vorgetäuschtes Interesse oder Unwissen fliegt immer auf. Das wird dann peinlich für alle Beteiligten.

Und jetzt? Abschicken. Wenn Sie dann genommen werden und während Ihres Praktikums Erfolg haben wollen, lesen Sie die Tipps aus der STYLEBOOK-Redaktion in der rechten Spalte.

Tipps aus der STYLEBOOK-Redaktion