Designerin verklagt Yoko Ono

Alles nur geklaut?

Ist Yoko Ono (80) eine Fashion-Diebin? Die Lennon-Witwe wird nun von einer New Yorker Designerin verklagt. Der Vorwurf: Ono hätte ihre Kollektion kopiert und als eigene Idee verkauft.

Yoko Ono steht gerade mächtig Ärger ins Haus. Am Freitag hat die New Yorker Designerin Haleh Nematzadeh (36) Klage gegen die Lennon-Witwe eingereicht. Der Vorwurf: Ono hätte ihre „Fashion for Men 1969-2012“ Kollektion, die sie für den New Yorker Store Opening Ceremony designte, von ihr kopiert

Die Designerin behauptet, sich mit Fotografen von Opening Ceremony getroffen zu haben. Diese wollten eigentlich bei einem Termin ihre Kollektion fotografieren. Stattdessen dürften sie die Fotos an Yoko Ono weitergereicht haben, die daraus ihre aktuelle Männerkollektion designte.

Tatsächlich sehen sich die Kollektionen verdammt ähnlich. Beide sind stark von Fetisch-Klamotten inspiriert mit jeder Menge durchsichtiger Stoffe. Auffällig sind auch die Hand-Prints auf Oberteilen und Hosen.

Yoko Ono rechtfertigt sich nun, dass sie die Idee zu der Kollektion aus einem Bildband über Illustrationen hätte, den sie John Lennon am Tag ihrer Hochzeit schenkte. Außerdem wäre die Kollektion ein Tribut an seinen Körper.  „Ich war davon inspiriert, wie gut mein Mann aussah. Ich dachte, es wäre schade, wenn wir nicht eine Kollektion machen, die seinem sexy Körper gerecht wird“, so die Witwe.

Für Nematzadeh, die mit Smashing Starlets ihr eigenes Label betreibt, klingt das nach billiger Ausrede. „Sie versucht nur irgendwie Fetisch und John Lennon in Zusammenhang zu bringen, weil es da eben keinen gibt“, so die Designerin. 

Ehrlich gesagt denken auch wir bei John Lennon eher an Friedenstauben und Peace-Zeichen, als an durchsichtige Tops, Overknee Boots & Jock Straps.