Neue Details zur Apple Watch

Mode-Check: Wie fashiontauglich ist die neue Apfel-Uhr?

Frauen und Technik – ja, ja ein hartnäckiges Klischee. Das dürfte sich mit dem neuen Technik-Spielzeug grundlegend ändern: Apples erste Smartwatch. Am Montag verriet der iPhone-Konzern Details zu Preisen, Apps, Verkaufsstart. Was die Uhr mit dem Apfel kann, was sie kostet und ob sich auch Fashionistas diese ums Handgelenk binden sollten – STYLEBOOK.de macht den Check.


Eine Uhr, drei Ausführungen: die Apple Watch als Sportvariante aus Aluminium (hinten), die Luxusvariante aus Gold (Mitte), das Basismodell aus Edelstahl (unten). Foto: PR

Insgesamt kann man zwischen sechs Ausführungen wählen und. Foto: PR

… unzähligen Armband-Varianten. Foto: PR

Das macht das Gadget zu einem echten Schmuckstück. Foto: PR

Apples Smartwatch ist nicht nur hübsch und sieht aus wie eine normale Uhr, es steckt auch ganz viel smarte Technik drin. Foto: getty images

Vieles was ein klassisches iPhone kann, kann auch die Apple Watch. Zudem dient sie als Fernbedienung fürs eigene iPhone. Foto: PR

Ein eingebauter Pulsmesser macht. Foto: PR

… die Apple Watch u. a. zum Fitnesstracker. Foto: PR

Zudem gibt es unzählige Varianten, sich die Zeit anzeigen zu lassen. Foto: PR

Eine Uhr, drei Ausführungen: die Apple Watch als Sportvariante aus Aluminium (hinten), die Luxusvariante aus Gold (Mitte), das Basismodell aus Edelstahl (unten). Foto: PR

Im September letzten Jahres wurde die Apple Smartwatch angekündigt, am Montag gab Apple-Boss Tim Cooks weitere Details zum neuen Spielzeug aller Technikfreunde bekannt

Hier die wichtigsten:

• Ab dem 24. April wird die Apple Watch in Deutschland erhältlich sein, Vorbestellungen sind ab 10. April möglich.

• Es wird zwei Größen geben: mit 38 und 42 Millimeter großem Gehäuse.

• 399 Euro wird das Basismodell, die Apple Watch Sport kosten, sie hat ein Gehäuse aus Aluminium und ein Kunststoffarmband

• Die hochwertigere Version aus Edelstahl startet bei 649 Euro. Je nach Größe und Wahl des Armbands wird sie entsprechend teurer

• Die Luxusausführung aus 18-karätigem Gold wird 11.000 bis 18.000 Euro kosten.

• Manko der Apfel-Uhr: Die Batterie halte den ganzen Tag, „18 Stunden bei normaler Nutzung“ verspricht (sich) Tim Cook auf der Präsentation am Montag. Damit erfindet der Apple-Boss die Zeitrechnung neu. Schließlich hat ein Tag immer noch 24 Stunden

Wie fashiontauglich ist die Apple-Uhr?
Der erste Eindruck gefällt. Die rechteckige Uhr ist nicht klobig, hat ein kurviges Design und sieht trotz aller Futuristik elegant aus. Es lassen sich verschiedenene Armbänder in vielen Farben, Strukturen und Materialien (von Gummi über Edelstahl bis Leder) kombinieren, problemlos magnetisch tauschen. Witzig: Es gibt wie bei einer klassischen Uhr sogar ein Uhrrädchen.

Die Apple Watch hebt sich nicht nur mit seinen klugen technischen Funktionen von den Smartwatches seiner Mitbewerber ab, sondern, wie erwartet, vor allem optisch. Das macht die Apple Watch zu einem echten Fashion-Item und Schmuckstück für Modebegeisterte sowie jene, die klassische Uhren durch Smartphones zuletzt überflüssig fanden. Vor allem Mode-Blogger und Mode-Redakteure, zudem viele Fashionistas wird man bald wohl kaum noch ohne Apple Watch am Handgelenk flanieren sehen. Die Technikwelt ist längst feminisiert, die Modewelt digitalisiert. Das symbolisiert Apple auch intern, indem zuletzt Angela Ahrendt, Ex-CEO der Brit-Marke Burberry, und Paul Deneuve, Ex-CEO von Saint Laurent, von der Modebranche zum Apfel-Konzern wechselten

Aber: Ob sich eingefleischte Uhrenliebhaber von dem Technik-Spielzeug überzeugen lassen, darf bezweifelt werden. Schließlich ist ein echte Rolex, Omega, Cartier oder Patek Philippe (immerhin die Lieblingsmarke von Jonathan Ive) am Handgelenk nicht nur ein Zeichen von gutem Stil, sondern vor allem ein Statussymbol. Apple hin oder her – die Smartwatch ist kein Schmuckstück der Uhren-Handwerkskunst, sondern ein schnelllebiges Gadget mit Wegwerfcharakter. Daran sollte man immer denken.