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Die richtige Hautpflege-Erstausstattung

Wieso Mandelöl in jeden Baby-Haushalt gehört

Schon vor der Geburt machen sich die meisten Eltern so ihre Gedanken, was das Neugeborene braucht, um rundum glücklich und gesund zu sein. Und dazu gehören auch Utensilien zur Körperpflege – immer mehr Eltern schwören dabei jetzt auf ein besonderes Öl
Foto: iStock / Getty Images
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Babyhaut ist ganz weich, ohne Makel und duftet gut! Aber sie ist auch häufig der Auslöser für drängende Fragen von frischgebackenen Eltern: Wann und wie sollte ich mein Kind eincremen? Wie verhindere ich, dass der Babypo in der Windel wund wird? Worauf muss ich beim Kauf von Pflegeprodukten achten? Zusammen mit einer erfahrenen Hebamme aus München beantworten wir die wichtigsten Hautpflege-Fragen junger Eltern.

Auch wenn Babyhaut sehr vorsichtig und mit möglichst wenig künstlicher Pflege behandelt werden sollte, gibt es etwas Grundwissen und ein paar Produkte, die junge Eltern für die richtige Hautpflege des Babys brauchen.

Zunächst sollte man wissen, dass die Natur gut vorgesorgt hat und schon im Mutterleib der Babyhaut eine prima Schutzschicht verpasst: die Käseschmiere. Sie umhüllt das Kind in der Fruchtblase und besteht u.a. aus Talkdrüsensekret und Fetten. Bei vielen Kindern ist sie bei der Geburt noch auf der Haut und zieht in den ersten Tagen ein. Die Hebamme erklärt: „Die Schmiere wird heutzutage nach der Geburt nicht mehr weggewaschen, denn sie bildet den besten Schutz für die Kinderhaut.“

Abwischen, trocknen, baden, ölen oder cremen: Beim Pflegen von Babyhaut ist weniger meist mehr!
Foto: HiPP

In den ersten Tagen nach der Geburt werden junge Eltern noch etwas an der Haut des Kindes feststellen: Schuppen. „Bei jedem Neugeborenen pellt sich die Haut einmal am gesamten Körper vollständig. Bei den einen etwas früher, bei den anderen etwas später“, so die Hebamme. Das ist aber ganz normal, kein Grund zur Sorge und auch kein Anlass dazu, die Haut vermehrt einzucremen oder abzuschrubben. Die Schuppen lösen sich nach und nach von alleine ab. Eine Körperstelle braucht hingegen doch etwas Aufmerksamkeit: die Windel-Region.

Keine P(r)obleme 

„Grundsätzlich säubert man den Po mit lauwarmem Wasser und weichen Tüchern. Hier kommen große, weiche Watte-Pads infrage. Aber auch die klassischen Spuck-Tücher oder Stoffwindeln eignen sich, da sie viel weicher sind als gewöhnliche Waschlappen. Um Rötungen vorzubeugen, sollte man nach dem Reinigen hin und wieder eine Creme benutzen, die hochwertige Öle enthält.

Auch wenn moderne Windeln Atmungsaktivität und perfekte Passform versprechen: Der Po ist und bleibt leicht reizbar
Foto: iStock / Getty Images

Ist die Haut am Po aber doch einmal entzündet, dann muss eine Zink-Creme her: „Diese ist ein bewährtes Mittel gegen den wunden Po. Im Ernstfall dann am besten nach jedem Säubern gut einschmieren, bevor die Windel wieder an den Po kommt.“

Richtige Pflege beim Baden

In den ersten Tagen nach der Geburt sollte ein Baby gar nicht gebadet, höchstens mit einem weichen Tuch und etwas Wasser gesäubert werden. Wenn der Nabel verheilt ist, wird empfohlen, das Kind ein- bis zweimal pro Woche zu baden. Und dann auch nur mit Wasser: „Badezusätze sind, gerade in den ersten Wochen, meistens nicht nötig. Ein wenig Öl kann ins Wasser gegeben werden. Hautfalten müssen nach dem Baden gut abgetrocknet werden. Wenn das Baby nur in Wasser badet, empfehle ich, die Haut danach mit einem Öl einzureiben. Das pflegt und gibt dem Baby einfach ein angenehmes Gefühl. Gängige Produkte enthalten Wirkstoffe aus der Ringelblume (Calendula) oder Mandelöl“, erklärt die Expertin.

Öl aus Mandelkernen immer beliebter

Mandelöl zählt zu den hochwertigsten Pflegeölen, hilft bei Schürfwunden, Ekzemen und anderen Hautirritationen. Und in der Babypflege erlebt es gerade einen Boom, denn aufgrund seiner Zusammensetzung hat es sehr gute, pflegende Eigenschaften für empfindliche oder trockene Babyhaut:

Schon seit Jahren wird das Öl aus den Mandelkernen zur Hautpflege eingesetzt
Foto: i Stock / Getty Images

  • einfach und zweifach ungesättigte Fettsäuren, die die Haut besonders pflegen und schützen
  • hoher Anteil an Ölsäure, die für ein weiches Hautgefühl sorgt
  • hautaktive Linolsäure, die sich positiv auf trockene Haut auswirkt
  • natürliches Vitamin E (Tocopherol), das antioxidativ wirkt und somit die Haut vor äußeren Einflüssen schützt

▶︎ Der Tipp der Hebamme: „Mandelöl ist immer eine Anschaffung wert, denn es riecht angenehm, nicht aufdringlich, und lässt sich vielfältig einsetzen, tut z.B. auch Mamas Haut gut.“

 

6 Anwendungsmöglichkeiten für Mandelöl

  1. Das Offensichtliche zuerst: Mandelöl eignet sich perfekt für die Hautpflege nach dem Baden des Kindes oder zur Babymassage.
  2. Als Zusatz im Badewasser sorgt es dafür, dass die Babyhaut optimal geschützt wird und nicht austrocknet, Schmutz lässt sich so sanft entfernen.
  3. Ob verkrustete Stellen am Po, Babyschorf, Rückstände von Pflastern oder andere verklebte Stellen – das Öl hilft, Krusten leichter abzubekommen.
  4. Aufgrund seines zurückhaltenden Duftes ist es auch perfekt für die Pflege der Haut der Mutter geeignet. Statt intensiver Bodylotions sollten Sie etwas Neutrales nehmen, damit Ihr Kind auch eine Chance hat, Sie am Geruch wiederzukennen.
  5. Einige Frauen schwören auf Mandelöl auch für die Rasur und als Geheimtipp gegen trockene Kopfhaut sowie bei rissiger Haut an Händen und Füßen. 
  6. Zur Unterstützung der Rückbildung des ehemaligen Babybauchs können Sie sich mit dem Öl eine Zupf-Massage geben – das pflegt die Haut und sie wird wunderbar geschmeidig.

Worauf beim Kauf von Pflegeprodukten achten?

Die Auswahl an Pflegeprodukten für die Babyhaut ist riesig – da kann es schon mal schwer sein, sich für ein Produkt zu entscheiden. Die Hebamme empfiehlt, genau hinzusehen: „In jedem Fall ist es wichtig, dass die Inhaltsstoffe hochwertig sind, am besten bio und frei von Schadstoffen. Außerdem sollten Eltern ganz genau beobachten und testen, was ihrem Kind guttut. Manchmal reagiert Kinderhaut nicht so gut auf ätherische Öle.“

Tipp: Zur Lieblingspflege vieler Eltern gehören die Produkte von HiPP Babysanft. Sie enthalten bestes Bio-Mandelöl und sind sehr gut verträglich 
Foto: HiPP

Am Ende muss es nicht kompliziert sein – die empfindliche Babyhaut ist meist schon mit wenigen, dafür hochwertigen Produkten gut umsorgt.


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