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Ein HAIRlich ehrlicher Jahresbericht

„So wurde ich zur Videocall-Beauty!“

Projektmanagerin Jana sitzt seit März 2020 im Homeoffice. Die Screenshots ihrer Kollegen aus den gemeinsamen Videokonferenzen zeigen: Sie hat in dieser Zeit einen deutlichen optischen Wandel durchgemacht. Wie und warum es dazu kam, erzählt sie in ihrem HAIRlichen Jahresrückblick
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2020 hat uns so einiges abverlangt und war nicht selten zum Haareraufen. Plötzlich im Homeoffice statt im Büro, änderte sich auch unser Look: Jogginghose statt Büro-Outfit, liebloser Zopf statt glänzender Mähne. Auch Jana (29) aus Berlin hatte irgendwann keine Lust mehr, in Videokonferenzen die Kamera einzuschalten, weil sie auf dem Bildschirm im Schlabber-Look irgendwie blass und müde wirkte. Hier ihr HAIRlich ehrlicher Jahresrückblick, in dem sie zeigt, mit welchen Tricks sie doch noch zur Videocall-Beauty wurde.

Frühjahr 2020: Meine erste Zeit im Homeoffice

„Plötzlich zu Hause und keinen interessiert es, wie ich aussehe: Ich gebe zu, zu Beginn des ersten Lockdowns machte sich totale Styling-Entspannung breit. Manchmal arbeitete ich die ersten Stunden im Pyjama, wechselte dann irgendwann zur Jogginghose. Gar nicht so übel… Zumindest am Anfang. Denn irgendwann fiel mir auf, dass ich zwar im Homeoffice, aber für meine Kollegen trotzdem nicht unsichtbar bin. Stichwort: Videokonferenzen. Meine Kollegen sahen auf dem Bildschirm irgendwie alle frischer aus als ich. Über mich und meinen Schlabber-Look amüsierten sie sich prächtig, machten Screenshots in den Videocalls und schickten sie mir. Je länger ich im Homeoffice war, desto seltener wollte ich schließlich die Kamera anschalten. Ich sah müde aus, meine Haut wirkte fahl und meine Haare waren eine Katastrophe. Auf die Idee, mit dem richtigen Licht oder einer idealen Laptop-Position das Beste aus meiner Optik rauszuholen, kam ich gar nicht. Ich hatte einfach von Tag zu Tag weniger Lust, mich anderen zu zeigen. Und so täuschte ich manchmal sogar technische Probleme vor, nur um die Kamera auslassen zu können.“

Janas Kollegen fanden es witzig, dass sie sie bei Videokonferenzen im Schlabber-Look begrüßte. Nach mehreren solcher Screenshots, die sie ihr schickten, ließ sie die Kamera aus

Sommer 2020: Meine Frisur hat hitzefrei

„Im Sommer hatte ich mich ganz gut an den neuen Zuhause-Lifestyle gewöhnt. Einerseits fand ich es ganz lässig, bei Hitze in Sommerkleidchen oder Trägertops ohne BH zu Hause vor dem PC zu sitzen – so wäre ich nie ins Büro gegangen. Andererseits wurden meine Haare immer mehr zum Problemfall: Mit fettigen Ansätzen und trockenen Spitzen hingen sie nur wie Spaghetti runter. Und so war die einzige Lösung, sie irgendwie zusammenzubinden und zu hoffen, dass sie nicht ganz so schlimm aussahen, wie sie sich anfühlten. Denn mittlerweile war mir klar geworden: Ich KANN nicht bei JEDEM Videocall die Kamera auslassen. Erstens taten das die meisten meiner Kollegen auch nicht und ich wollte nicht unangenehm auffallen. Und zweitens ist es in Kundenterminen einfach ein Muss, sich zumindest digital sehen zu lassen. Also dachte ich immer öfter darüber nach, was ich machen konnte, um endlich wieder guten Gewissens die Kamera anzuschalten.“

Homeoffice im Hochsommer – und das auch noch in einem Altbau: Kein Wunder, dass Jana da gern auf übermäßiges Styling verzichtete und sich luftiger kleidete, als es im Büro der Fall gewesen wäre

Herbst 2020: Jetzt reicht’s!

„Im Herbst hatte die Freude über das Dauer-Homeoffice deutlich nachgelassen, ich vermisste meine Kollegen, persönliche Gespräche in der Kaffeeküche – den ganzen Bürokram halt, den man sonst gerne belächelt. Und ich dachte mir: Früher, in der Prä-Corona-Zeit, hab ich es ja auch geschafft, mich morgens anzuziehen, zu schminken und die Haare zu machen. Warum die Zeit daheim nicht nutzen, um sich mal völlig neu zu erfinden? Nachdem ich in den letzten Monaten eher gezwungenermaßen die Kamera anschaltete, packte mich jetzt der Rappel. Ich deckte mich mit Stylingprodukten ein, schaute mir online Schmink-Tutorials an und zauberte mir für jedes virtuelle Meeting eine aufwendige Frisur. Mal waren es Locken, mal ein edler Dutt. Das Problem: Ich war das einfach nicht, es fühlte sich komisch an. Außerdem bekam meinen Haaren diese plötzliche Styling-Arie alles andere als gut. Die Kopfhaut reagierte gereizt vom ständigen Waschen, die Mähne wurde immer trockener vom Föhnen und Glätten. Fazit: Das war wohl irgendwie zu viel des Guten…“

Herausgeputzt mit ordentlichem Dutt, Schmuck und Lippenstift fühlte sich Jana zwar selbstsicherer den Kunden gegenüber, merkte aber schnell, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes ein falsches Bild von sich abgab

Winter 2020: SOS-Tipp für wunderschönes Haar

„Gegen Ende 2020 hatte ich etwas gemerkt: Sehen die Haare gesund und gepflegt aus, ist das schon mal die halbe Miete. Eine Freundin gab mir den Tipp, die Haare seltener zu waschen und dafür morgens einfach Trockenshampoo zu benutzen. Dadurch sehen meine Haare tatsächlich frischer und gesünder aus, lassen sich easy stylen und duften herrlich. Ich benutze am liebsten die Blond-Variante von Batiste – die gibt meinem Haar sogar noch einen Sonnen-Glow, wie ich ihn sonst nur aus dem Urlaub am Meer kenne. Ich schalte seitdem tatsächlich gerne die Kamera an.“

In weniger als einer Minute zu Haaren wie frisch gewaschen: Trockenshampoo auf den (fettigen) Haaransatz aufsprühen, einmassieren und ausbürsten. Wer zusätzliches Volumen möchte, sprüht das Trockenshampoo ins ganze Haar. Foto: Wolf Lux

„Aber nicht nur die Haare, auch meine Haut setze ich jetzt besser in Szene. Das richtige Licht ist dabei das A und O: Am allerbesten ist Tageslicht von vorne, das lässt einen super natürlich aussehen. Wer auf künstliches Licht zurückgreifen muss, sollte beim Kauf der Glühbirne auf den Zusatz „Kaltlicht“ achten, denn das lässt einen frischer wirken als die doch sehr gelbstichigen normalen Glühbirnen.

Auch die Position des Laptops spielt eine große Rolle für das Aussehen vor der Kamera: Um ein Doppelkinn zu vermeiden, stelle ich meinen Laptop jetzt immer leicht erhöht auf ein paar dicke Bücher, sodass sich die Kamera auf Augenhöhe befindet. Das lässt das Gesicht schlanker aussehen – und man vermeidet einen Schlafzimmerblick, der auf dem Bildschirm leider nicht sexy, sondern eher gelangweilt wirkt.“

Die Haare fallen dank Trockenshampoo locker, glänzen und wirken gesund. Dazu eine Sitzposition am Fenster mit ordentlich Tageslicht, den Laptop auf Augenhöhe gestellt – und ein bequemes Top: Jana hat ihren eigenen sympathischen Bildschirm-Look gefunden. Ob sie weiterhin ihre Jogginghose trägt, bleibt aber ihr Geheimnis…

Beauty-Tricks gegen blasse Haut & Co.

Auch wenn die Haare gerade in Zeiten, in denen Friseure geschlossen sind, meist der größte Beauty-Problemfall sind, gibt es durchaus noch andere vermeintliche Makel, die dafür sorgen, dass unsere Kamera bei Videocalls eher Feind als Freund ist.

Gut, dass es auch für diese Probleme einfache Tricks mit großer Wirkung gibt:

Quelle: Axel Springer Brand Studios


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