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Schön durch die Schwangerschaft

Die besten Tipps für die richtige Babybauch-Pflege

Frau mit Babybauch
Besondere Umstände erfordern eine besondere Pflege. Wie Sie den wachsenden Babybauch am besten verwöhnen? STYLEBOOK gibt wertvolle Tipps.Foto: Getty Images

Eine wachsende Babykugel stellt die Haut der werdenden Mama vor besondere Herausforderungen, unzählige Cremes, Lotionen und Öle versprechen eine streifenfreie Schwangerschaft. Aber was hilft wirklich?

In der Schwangerschaft ist eine besondere Pflege wichtig

Während der Schwangerschaft ist die Haut durch die Bildung besonderer Hormone zwar generell weicher und flexibler, zusätzliche Pflege ist dennoch ratsam und tut Mama und Baby gleichermaßen gut. Generell entstehen auf der sich dehnenden Haut am Bauch schnell kleine Risse im Unterhaut-Gewebe, die später als silbrige Dehnungsstreifen sichtbar bleiben. Eine intensive Babybauch-Pflege kann mildernd wirken, ganz verhindern kann sie die Streifen in vielen Fällen allerdings nicht. Bei etwa 15 bis 20 Prozent aller schwangeren Frauen tritt zudem eine Linea nigra auf – ein dunkler Streifen, der sich längs entlang des Babybauchs erstreckt, auch hier kann regelmäßiges Eincremen mildernd wirken.

Zudem hat die Beschäftigung mit der Babykugel noch ganz andere positive Effekte: Durch das Einreiben wird die pränatale Bindung zwischen Mutter und Kind gefördert und die eigene Durchblutung angeregt, was wiederum eine höhere Sauerstoff-Zufuhr durch die Nabelschnur für das Baby zur Folge hat.

Ab wann sollte ich meinen Babybauch pflegen? 

Am besten ist es, wenn werdende Mütter direkt zu Beginn der Schwangerschaft mit der Pflege beginnen. So kann man sich daran gewöhnen und die tägliche Pflege zu einem wiederkehrenden Ritual machen. 

Welche Produkte sind gut für mich und das Kind? 

Für die Pflege sind am besten spezielle Schwangerschaftsöle geeignet. Diese Öle spenden besonders viel Feuchtigkeit und sind auf die Bedürfnisse werdender Mamas ausgerichtet. In der Drogerie gibt es diese Öle schon für wenig Geld. Generell kann man davon ausgehen, dass keine Inhaltsstoffe enthalten sind, die potenziell schädlich für Mutter oder Kind sein könnten. Alternativ können auch „normale“ Cremes mit Feuchtigkeit und beruhigender Wirkung benutzt werden. Wichtig hierbei: Die Produkte sollten für sensible Haut geeignet sein. 

Auch herkömmliche Körperöle sind für die Babybauch-Pflege geeignet – allerdings sollte man hier auf die Inhaltsstoffe achten! Auf keinen Fall Produkte mit Paraffin-Anteil nutzen. Dabei handelt es sich um ein Öl auf Erdöl-Basis, das schädlich für das Ungeborene sein kann. Kurz vor der Geburt eignet sich Toko-Öl besonders gut für die Pflege: Es enthält lindernde Substanzen, die auch bei den ersten Wehen entkrampfend wirken können.

Was ist gut für meine Haut?

Die Pflege sollte sich nicht nur auf den Bauch beschränken, auch Brüste, Dekolleté, Hüfte und Oberschenkel freuen sich über eine Extraportion Feuchtigkeit. Auch hier entstehen (übrigens nicht nur während der Schwangerschaft!) leicht Dehnungsstreifen.

Die Pflege richtig auftragen

Besonders gut ist es, wenn Creme oder Öl in sanften, kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen werden. Tipp: Die Pflege immer in Richtung des eigenen Herzens auftragen, also von rechts nach links und von oben nach unten – das beruhigt das Baby zusätzlich. Zu empfehlen ist außerdem eine leichte Zupfmassage, sie hält die Haut elastisch. Gleichzeitig genießt das Baby die Bewegungen und den leichten Druck. 

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Worauf muss ich generell achten?

Am besten auf natürliche Substanzen setzen. Vor allem Paraffin-Öl (Öl auf Erdöl-Basis) und den Zusatz MOAH (aromatisierte Kohlenwasserstoffverbindungen) meiden – Stoffe, die im Verdacht stehen, die Gesundheit nachhaltig zu schädigen. Auf keinen Fall zu einem harten Schwamm oder einer starren Bürste greifen. Die Haut ist in der Schwangerschaft besonders empfindlich und könnte dadurch zusätzlich gereizt werden. 

Unser Tipp

Nach dem Duschen nicht komplett abtrocknen, sondern den feuchten Bauch mit Öl einreiben, so kann die Feuchtigkeit noch besser einziehen. Mandel-Öl ist übrigens ganz besonders feuchtigkeitsspendend.