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Ernährungstipps für Schwangere: Ist Fastfood für werdende Mütter okay?

Schwangere Bar Refaeli haut rein

Was darf ich als werdende Mutter essen?

Schwangere Frau isst
In der Schwangerschaft haben Frauen so manche Gelüste, worauf Sie lieber verzichten sollten verrät STYLEBOOK hierFoto: Getty Images

Eigentlich ist ihr Körper ihr Kapital. Doch nun, in anderen Umständen, scheint Model Bar Refaeli (30) fettes Fast Food gesunder Ernährung vorzuziehen. STYLEBOOK.de verrät, warum andere werdende Mütter diesem Vorbild bloß nicht folgen sollten.

Model Bar Refaeli neigt ohne Zweifel zum Extremen. Vor einem Monat noch verärgerte sie ihre Fans mit Schnappschüssen aus dem Fitness-Studio, auf denen ihr die Anstrengung förmlich ins Gesicht geschrieben stand:

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Die Instagram-Gemeinde war sich einig: Liegestützen auf Hanteln sind viel zu hart für werdende Mütter, die sportliche Höchstleistungen doch vorerst zurückstellen sollten. Die Kritik ist bei der schwangeren Refaeli offenbar angekommen – und in eine andere, ungesunde Richtung umgeschlagen.

Fett statt figurbewusst

In den ersten Schwangerschaftswochen ist bei der Israelin also eines bereits herangewachsen: die Lust auf fettes Fast Food. So zeigt sie ein aktuellerer Schnappschuss mit einem XXL-Burger in der Hand, der einem schon vom Ansehen ein paar Kilos mehr auf die Waage zaubert. Kalorienbomben statt Gesundheitskost – ein echtes Kontrastprogramm zum Speiseplan anderer Models, wenn auch in anderen Umständen.

Schwanger macht hemmungslos

Für Heißhungerattacken und süße Gelüste haben Schwangere immer dieselbe Erklärung: „die Hormone!“ Ihnen standzuhalten ist natürlich nicht immer leicht, wäre mitunter aber vernünftiger. Denn: Frauen, die in anderen Umständen über die Stränge schlagen, riskieren nicht bloß ihre schlanke Linie, sondern auch ihre Gesundheit – und die ihres Babys!

Unkontrolliertes Schlemmen ist gefährlich

Wenn Menschen sehr schnell viel zunehmen, erhöhen sie ihr Risiko, an Diabetes Typ II zu erkranken, egal ob schwanger oder nicht. Bei werdenden Müttern jedoch sehr häufig: Schwangerschaftsdiabetes. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form der Glucose-Toleranzstörung, die erst während der Schwangerschaft diagnostiziert wird, begünstigt durch Übergewicht. In ihrer Konsequenz legt auch das Kind auffällig viel an Gewicht zu, was als Warnsignal auf eine Reifestörung zu deuten ist und sogar zur Frühgeburt führen kann.

Genauso schlecht ist es allerdings, wenn Frauen in der Schwangerschaft zu dünn sind und sich mangelhaft ernähren. Auch darunter hätte vor allem das Kind zu leiden: Ihm würden notwendige Nährstoffe verwehrt, wodurch sich sein Stoffwechsel nur schlecht entwickeln könnte.

Das Baby nimmt sich, was es braucht

Was viele nicht wissen: Der Energiebedarf werdender Mütter steigt nur geringfügig an. Und auch das nicht vor dem vierten Schwangerschaftsmonat. Entsprechend irrt, wer meint, „für zwei essen“ zu müssen. Dem „Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft“ (BMEL) zufolge genügen bereits eine Scheibe Vollkornbrot mit Käse und eine Tomate täglich, um den neuen Mehrbedarf zu decken.

Nicht viel mehr essen, sondern besser!

Das Baby versorgt sich selbst über den Stoffwechsel der Mutter – und zwar am besten, wenn ihm aus ihrer Ernährung eine bunte Mischung der verschiedenen Nahrungsbausteinen zur Verfügung steht. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sind sehr nährstoffreich und deshalb besonders zu empfehlen, genauso wie eiweißreiche Kost und fettarme (Milch-)Produkte. Fett ist jedoch nicht grundsätzlich schlecht, im Gegenteil: „Gute“ Omega-3-Fettsäuren, enthalten in fettreichen Fischsorten wie Lachs, dürfen gerne zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen – allerdings nur im gegarten Zustand: Bei Sushi und insbesondere rohem Fleisch ist die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung zu groß.

Fleischeslust ist okay

Ganz auf Fleisch zu verzichten ist während der Schwangerschaft übrigens keine gute Idee: Das Baby benötigt bereits im frühen Entwicklungsstadium Eisen, außerdem stecken in Rind- und Schweinefleisch wertvolle B-Vitamin, Hähnchen überzeugt mit einem hohen Eiweißgehalt. Vegetarierinnen sollten daher umso mehr grünes Blattgemüse, Trockenobst und Hülsenfrüchte zu sich nehmen: Hier ist, wenn auch in geringerem Maße als in Fleisch, Eisen enthalten, das durch die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C besser vom Körper verwertet werden kann. Außerdem liefern sie, so wie übrigens auch Bohnen und verschiedene Pilze, etwas Eiweiß.

Zugegeben: Richtig Sorgen machen brauchen wir uns um Bar Refaelis Speiseplan wohl nicht. Bereits vor ein paar Jahren erzählte das Model via Twitter, dass sie von Extrem-Diäten nichts hält. Dass sie nun, quasi von Entzugserscheinungen getrieben, über die Stränge schlägt, bleibt entsprechend zu bezweifeln. Der eine, saftige Burger sei ihr gegönnt!

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