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Badenixen aufgepasst!

Warum ein Schaumbad im Winter keine gute Idee ist

Füße im Schaumbad
So verlockend ein schaumiges Bad im Winter ist – der Haut tut es nicht zwangsläufig gutFoto: Getty Images

Durchgefroren abends in eine heiße Wanne steigen? Für viele im Winter der perfekte Tagesabschluss. Warum ohnehin gestresste Winterhaut davon nicht profitiert und was bei Kälte die beste Pflege ist, erklärt ein Experte.

„Je kälter es draußen ist, desto schlechter arbeiten die Talgdrüsen“, weiß Dr. Adam Pomer, Dermatologe aus Frankfurt am Main. Die sind dafür zuständig, den natürlichen Fettfilm unserer Haut zu produzieren – den wir gerade jetzt, zum Schutz vor Kälte und trockener Heizungsluft, so dringend bräuchten. Weil die natürliche Schutzbarriere durchlässig wird, trocknet die Haut aus und kann kleine Risse bekommen.

Welche Stellen sind besonders betroffen?

Vor allem an den Schienenbeinen hat man das Gefühl, heftig kratzen zu müssen. Und auch die Oberarme jucken sehr – warum? „Weil die Talgdrüsendichte hier besonders gering ist, trocknet die Haut noch schneller aus,“ erklärt der Dermatologe. Obendrein sind speziell diese Körperteile im Winter ständig in dicke Kleidung eingepackt, die zusätzlich auf der Haut reiben kann. Das Ergebnis: Juckende Stellen, die sich schuppen.

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Was sollen wir vermeiden?

Duschen Sie daher lieber kurz und lauwarm! Duschöle sind dabei besser geeignet als Duschgels, da sie gleichzeitig rückfettend wirken. Der Experte rät insbesondere von Produkten mit künstlichen Duft- und Konservierungsstoffen ab: „Diese reizen die ohnehin gestresste Haut umso mehr.“ Nach der Reinigung gut abtrocknen! Wenn zurückbleibendes Wasser auf der Haut verdunstet, trocknet sie umso mehr aus.

Frauenfüße in der Badewanne
Sich ein heißes Bad gönnen, wenn es draußen kalt ist? Das ist entspannend, tut der Haut aber weniger gut.Foto: Getty Images

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Welche Pflege hilft bei trockener Haut?

Gerade jetzt, da die Haut mit der natürlichen Fett-Produktion nicht nachkommt, gilt es, von außen nachzulegen. Vor allem nach der Dusche oder dem Vollbad dürstet sie nach einer ordentlichen Portion Pflege. Der Hautarzt rät hier zu Lotionen mit wasserspeichernden und rückfettenden Substanzen. „Urea, also Harnstoff, hilft der Haut beim Einschließen von Feuchtigkeit“, so der Experte. Genauso empfehlenswert: Glycerin! Der hydratisierende Rohstoff mindert den Wasserverlust der Haut.

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