Lena hat jetzt die Haare lang

So sehen Extensions nicht angeklebt aus

Eben noch einen süßen Bob bis zum Kinn, trägt Sängerin Lena Meyer-Landrut (26) ihr Haar plötzlich bis über die Schulter. Keine Zauberei, sondern Extensions – und es sieht (trotzdem!) gut aus. STYLEBOOK.de weiß vom Experten, was zu beachten ist, damit die verpönten Haarverlängerungsteile so edel und natürlich daherkommen.


Lena Meyer-Landrut hat die Haare schön. Immer! Daher ist, was sich auf dem Kopf der L’Oréal-Markenbotschafterin tut, stets von großem öffentlichen Interesse. Nachdem sie im vergangenen Sommer mit einem Kurzhaarschnitt überraschte, dem sie auch einige Monate lang treu blieb, wollte sie nun wieder etwas mehr Länge – und zwar prompt. Das geht  nur mit Extensions und in den wenigsten Fällen auch gut

Had the best day in Cannes today with my @lorealmakeup family ❤❤

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. Negativ-Beispiele gibt es auch in der Promi-Welt noch und nöcher, wir denken da allen voran an Gina-Lisa Lohfink (30). Lena ließ sich von all dem nicht abschrecken. Und, zugegeben: Das Ergebnis kann sich sehen lassen

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Arrived in Cannes ?? @lorealmakeup

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STYLEBOOK.de weiß von einem Profi – Enrico Farkas vom It-Friseursalon Farkas & Manthei in Berlin Charlottenburg – worauf zu achten ist, damit Extensions so schön aussehen wie bei Lena.

► Die richtige Variante wählen!
1. Clip-ins – also solche, die man selbst oder mit Hilfe einer Freundin Zuhause ins Haar clippen kann,
2. Tape-Extensions zum Ankleben, die meist nur einen (halben) Abend überstehen und
3. Bondings, die – bestenfalls durch den Friseur – über eine Wärmezange mit dem Haar verschweißt werden. „Bondings sind die langlebigsten der drei Varianten“, erklärt uns Farkas, „sie können drei bis sechs Monate lang halten.“ Aber: Je nachdem, wie schnell die Haare nachwachsen, rücke auch die Verbindungsstelle von Extensions und Eigenhaar bald nach unten. Das sieht dann nicht mehr schön aus und sollte schnell erneuert werden.

► Zum Profi gehen!
Haarteil – das unbedingt aus Echthaar bestehen sollte! – und Eigenhaar müssen die gleiche Beschaffenheit haben, sonst tauchen an der einen Stelle Locken auf und an der anderen nicht. „Dass es gelingt, eine absolut identische Haarqualität zu erzielen, ist fast unmöglich“, warnt Farkas. Sein Tipp daher: Jede einzelne Strähne in die Hand nehmen mit der Schere aneinander angleichen, so dass die Spitzen einheitlich aussehen.
Ein Profi wisse so etwas natürlich – ebenso, dass er das Bonding nicht allzu dicht an der Kopfhaut platzieren sollte, „auch gehören Extensions nicht zu nah an den Scheitel.“

So können Extensions auch aussehen: Bei Gina-Lisa Lohfink hat man noch im vergangenen Sommer klar ausmachen können, wo ihre echten aufhören und wo die angeklebten anfangen

So können Extensions auch aussehen: Bei Gina-Lisa Lohfink hat man noch im vergangenen Sommer klar ausmachen können, wo ihre echten aufhören und wo die angeklebten anfangen Gina-Lisa Lohfink. Foto: dpa Picture Allianca

► Den richtigen Umgang zuhause pflegen! 
Bei Extensions bitte darauf achten, dass die Pflegespülung oder Haarkur nicht – oder zumindest nicht ständig – an die Verbindungsstelle gelangt, dadurch kann sie sich lockern. Zudem empfiehlt Farkas (übrigens auch Frauen mit „echten“ langen Mähnen), das Haar über Nacht locker zusammenzubinden, damit es sich durch unbewusstes Wälzen im Schlaf und Bewegung auf dem Kissen nicht so stark verlegt und verheddert. Dadurch erspart man sich mühevolles Ausbürsten und „gerade Haarteile können so verrutschen.“ Und apropos: Bitte vor jedem Ausgehen mit zwei Spiegeln auch die Rückansicht des Kopfes checken. Wenn sich das Haarteil zeigt, sehen das die anderen nämlich. Dass man einen freundlichen Hinweis bekommt, ist jedoch selten.

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