Schon gewusst?

Das sollten Sie vorm Friseurbesuch NICHT tun

Menschen beim Friseur
Die Frequenz der Friseurbesuche schwankt, aber die Mehrheit lässt mindestens zwei Mal im Jahr den Meister ran
Foto: Getty Images

Mit ungewaschenen Haaren gehen viele ungerne zum Friseur. Aber beim Friseur werden die Haare eh nochmal gewaschen. Was also tun? Und macht es eigentlich fürs Schneiden und Färben einen Unterschied, ob der Kopf nun gewaschen wurde oder nicht? STYLEBOOK hat mit Friseurin Kim Fischer vom Friseursalon „Kim & ich“ in Münster gesprochen. Sie hat eine klare Antwort.

Kim Fischer: „Allerdings sollte die letzte Wäsche auch nicht länger als drei Tage her sein.

Werden die Haare gefärbt, ist es sogar von Vorteil, sie vorher nicht zu waschen. Denn: Durch das Haare waschen wird der natürliche Fettfilm, der auf der Kopfhaut liegt, gereinigt. Das kann bei Menschen mit empfindlicher Kopfhaut zum Problem werden. Durch das Reinigen dieses Fettfilms ändert sich auch der pH-Wert. Gibt man dann Farbe auf die Kopfhaut, kann es sein, dass Schadstoffe eindringen oder es zu Empfindlichkeiten kommt. Die Farbe selbst ändert sich durch das Waschen oder Nicht-Waschen aber nicht.“

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Alternativen zum Waschen 

Wer nicht mit offensichtlich ungewaschenen Haaren vor die Tür treten möchte, kann sich mit diversen Dingen behelfen. Trockenshampoo ist eine Lösung, findet Kim Fischer. Damit das einen nicht aussehen lässt, als wäre man in einen Mehltopf gefallen, empfiehlt sie, hochwertige Produkte zu benutzen. Außerdem sollte man den Behälter vor dem Gebrauch ordentlich schütteln. Alternativ können auch Haartücher, Turbane, Hüte, Mützen und Base-Caps helfen. So sieht kein Mensch, ob die Haare nun vorher gewaschen wurden oder ungewaschen versteckt werden.

 

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