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Helle Farben, viel Schimmer...

Schlupflider richtig schminken – einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jennifer Lawrence
Auch Schauspielerin Jennifer Lawrence hat Schlupflider – und weiß ganz genau, wie sie sich damit einen verführerischen Blick schminktFoto: Getty Images

Von Schlupflidern spricht man, wenn das bewegliche Lid kaum sichtbar ist, weil es von der Haut oberhalb des Auges überlappt wird. In Sachen Make-up sind Schlupflider daher etwas tricky. Lidschatten, Eyeliner und Co. verschwinden nämlich gerne mal in der Lidfalte, was einen müden Blick zur Folge haben kann. Das muss aber nicht sein! STYLEBOOK erklärt, wie Sie Ihre Lidform in sechs Schritten optimal in Szene setzen und sich einen wachen Blick schminken.

1. Primer ist essentiell bei Schlupflidern

Damit der Lidschatten an Ort und Stelle bleibt und nicht in die Lidfalte rutscht, sollten Sie Ihre Augenlider mit einem Primer auf die Puder-Produkte vorbereiten. Dafür eignen sich spezielle hautfarbene Primer am besten, die es schon für wenig Geld in der Drogerie zu kaufen gibt. Tragen Sie das Produkt einfach mit dem Finger auf dem ganzen Augenlid auf. Der Primer sorgt letztlich dafür, dass sich der Lidschatten später leichter verteilen lässt und die Farbpigmente gleichzeitig dort bleiben, wo sie sein sollen.

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2. Helle Farben und viel Schimmer

Wenn Sie Lid zeigen wollen, müssen sie es optisch hervorheben. Das geht am besten mit hellen Schimmerpudern, dunkle Töne würden den Effekt des verschwindenden Lids nur noch weiter verstärken. Tragen Sie also mit einem kleinen Lidschattenpinsel oder mit einem Schaumstoff-Applikator Highlighter in hellen Creme- oder Rosé-Tönen auf Ihr bewegliches Lid auf. Arbeiten Sie das Produkt gleichmäßig ein, bis alles schön verblendet ist.

Tipp: Um den Schimmer zu intensivieren, empfiehlt es sich, den Pinsel vor der Benutzung anzufeuchten.

3. Schlupflider mit Make-up „liften“

Greifen Sie nun zu einem dunkleren Lidschatten, am Natürlichsten wirken warme Brautöne. Achten Sie dabei darauf, einen Braunton zu wählen, der mit Ihrer Hautfarbe harmoniert. Damit malen Sie sich dann quasi eine „neue“ Lidfalte. Verwenden Sie dazu einen kleinen Lidschatten-Pinsel, mit dem Sie präzise zeichnen können, heben Sie Ihr Oberlid leicht an und malen Sie Ihre Lidfalten-Kontur direkt über Ihrer natürlichen Lidfalte nach. Anschließend verwischen Sie das Ganze sanft mit einem fluffigen Blende-Pinsel nach außen, damit keine harte Kante bleibt. Sie können jetzt auch noch etwas Schimmerpuder unter Ihren Brauenbogen geben und das Schimmerpuder mit dem Braunton verblenden, so wirkt der Übergang noch weicher und der Blick noch offener.

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4. Ein halber Lidstrich öffnet das Auge

Durch die „neue“ Lidfalte wirkt das Auge schon viel offener, es entsteht die Illusion eines sichtbaren Lids. Wenn Ihnen das allerdings noch nicht reicht, können Sie zusätzlich mit Eyeliner nachhelfen. Dabei sollten Sie allerdings keinen kompletten Lidstrich ziehen, der würde nur in der Falte verschwinden und Auge und Lid kleiner wirken lassen. Besser ist es, wenn Sie lediglich die Außenseiten Ihres Auges betonen.

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Greifen Sie dafür am besten zu einem Flüssig-Eyeliner in Stiftform und ziehen Sie vom äußeren Winkel Ihres Auges aus einen kleinen Strich Richtung Augenbraue. Anschließend setzen Sie am letzten Drittel Ihres Augenlids an, malen dort einen Punkt und verbinden den Punkt dann mit dem zuvor gemalten Strich. Nun sollten Sie an der Augen-Außenseite ein kleines Dreieck gezeichnet haben, das Sie ausmalen können – fertig ist der Eyeliner-Wing, der das Auge nach außen hin verlängert, dabei aber nicht in der Lidfalte verschwindet.

5. Augen-Innenwinkel in Szene setzen

Für einen besonders wachen Blick setzen Sie in den inneren Augenwinkel dann noch einen Punkt mit einem weißen Eyeliner oder Highlighter und verwischen ihn leicht. Das öffnet den Blick besonders gut! Ein heller, auf der Wasserlinie aufgetragener Kajal lässt die Augen zudem noch größer wirken.

Tipp: Um das Auge optisch noch weiter zu strecken, können Sie hier auch am Augen-Innenwinkel noch einmal den schwarzen Eyeliner ansetzen und die natürliche Augenform mit einem dünnen Strich in Richtung Nase verlängern.

6. Geschwungene Wimpern liften den Blick

In einem letzten Schritt können Sie noch Ihre Wimpern mit etwas Mascara betonen. Um den Blick zu öffnen, sollten Sie sie zuerst mit einer Wimpernzange nach oben biegen. Anschließend können Sie etwas Wimperntusche auftragen – die sollte allerdings unbedingt wasserfest sein, weil der Wimpernzangen-Schwung sonst nicht gehalten wird und schnell wieder passé ist.

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Tragen Sie an den äußeren Wimpern mehr Tusche auf, als in der Mitte des Auges. So lassen Sie dem Fake-Lid mehr Raum und sorgen nebenbei auch noch für einen Cateye-Look. Die unteren Wimpern können Sie optional auch noch leicht tuschen – und schon ist der perfekte Make-up-Look für Schlupflider fertig.

Tipp: Schlupflider einfach „wegkleben“

Wem der Make-up-Effekt nicht ausreicht, der kann auch zusätzlich mit speziellen Klebestreifen arbeiten. Dabei wird die Haut der Augenlider „gestrafft“. Die Korrekturpflaster, zum Beispiel Wonderstripes oder Magicstripes, werden einfach in der Lidfalte angebracht, zaubern so tatsächlich eine „neue“ Lidfalte und öffnen so den Blick.