Bedenklicher Instagram-Trend der Stars

Sind diese „Rippchen“ noch sexy?

Nach Thigh Gap, Bikini Bridge und Ab Cracks gibt es jetzt einen neuen äußerst fragwürdigen Bodyhype auf Instagram. Statt Oberschenkellücke stellen Insta-Beauties wie Stefanie Giesinger (20) und Bella Hadid (20) jetzt ihre extrem hervorstechende Rippen zur Schau.


Vor wenigen Tage postete Model Stefanie Giesinger ein Foto auf dem sie am Strand von St. Lucia posiert. Was ins Auge fällt, ist aber nicht nur die traumhafte Urlaubskulisse, sondern vor allem der deutlich hervorstehende Brustkorb der 20-Jährigen. Und die GNTM-Gewinnerin ist da in bester Gesellschaft

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Good morning ☀️

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Fragwürdiger Körperkult

Auch Bella Hadid, Sängerin Rita Ora (29) und Reality-Star Kourtney Kardashian (38) präsentieren stolz die dürren Rippchen. Ein gefährlicher Trend, der sich nahtlos in die Riege von Thigh Gap, Ab Crack und Bikini Bridge einreiht und vor allem jungen Mädchen den Eindruck vermittelt, nur super dürr sei super schön. Wir erinnern uns: Ersteres feierte die Lücke zwischen den Oberschenkeln, die natürlich möglichst deutlich ausgeprägt sein sollte, ebenso wie die Längsspalte, die sich vom Bauchnabel nach oben zieht. Letzteres beschreibt den Zustand, dass sich der Bund des Bikinihöschens wie ein Brücke über die hervorstehenden Beckenknochen spannt. Und jetzt zählen wir also auch noch Rippen

@tezenisofficial

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Dabei ist das Ganze natürlich alles andere als gesund: Zwar gibt es durchaus Menschen bei denen das Dünnsein in den Genen liegt. Im Schnitt liegt der Körperfettanteil einer schlanken Frau aber zwischen 18 und 20 Prozent. Damit der Brustkorb allerdings derart hervorsticht, darf der Körperfettanteil nicht höher als 14 Prozent liegen, wie „woman.at“ berichtet. Was zum einen Hungern und aus medizinischer Sicht deutliches Untergewicht bedeutet

Reflect and recharge ?❤️?

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Dünn, dünner, Instagram

Klar, ein bisschen geschummelt wird bei den Instagrazien sicherlich auch: Bauch rein, Brustkorb raus und schon sieht’s so aus, als hätte man seit Wochen nur am Salatblatt geknabbert. Was das Ganze suggeriert, wird dadurch jedoch nicht weniger problematisch. In Zeiten, in denen man starke Frauen mit ordentlich Muckis, Plus-Size und Mermaid Thighs feiert und Magermodels Berufsverbot erteilt, sollte man meinen, fragwürdige Schönheitsideale wie diese hätte man allmählich hinter sich gelassen. Sieht jedoch so aus als sei „super dürr = super schön“ einfach nicht tot zu kriegen — Social Media macht’s möglich. Leider.

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