„Öko-Test“

So verändern silikonfreie Shampoos das Haar

Frau wäscht sich die Haare
Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat untersucht, wie sich silikonfreie Shampoos auf das Haar auswirken
Foto: Getty Images

Silikone in Shampoos machen das Haar glänzend und geschmeidig, doch nach der Wäsche gelangen sie über das Abwasser in die Umwelt. Viele entscheiden sich daher für silikonfreie Produkte – ein Wechsel, der vorübergehend Folgen haben kann.

Wer neu zu Shampoos ohne Silikone greift, bemerkt anfangs oft einen Unterschied: Die Haare können angegriffen aussehen. Das sei aber nur vorübergehend so, erläutert die Zeitschrift „Öko-Test“ in ihrer Mai-Ausgabe. Silikone legen sich oft um die Haare und lagern sich hier ab, heißt es in dem Bericht. Die Haare werden so quasi versiegelt, was sich zum Beispiel bei der Verwendung von Naturprodukten zum Haarefärben auswirkt. Daneben könnten die Haare mit der Zeit lasch wirken.

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Silikone belasten die Umwelt

Wird silikonfreies Shampoo verwendet, wird diese Schicht nach einer Weile weggewaschen, die Haare erholen sich. Und noch aus einem anderen Grund gelten Silikone als bedenklich: Nicht jede Form dieses Inhaltsstoffes wird von Kläranlagen gefiltert und gelangt deswegen in die Umwelt. Auch über den Klärschlamm können Silikone in den Boden gelangen.

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Viele Shampoos ohne Silikone werden entsprechend auf der Verpackung angepriesen. Ist das nicht der Fall, kann man das auf der Liste der Inhaltsstoffe überprüfen: Typische Silikone sind Dimethicone und Dimethiconol.