Model setzt Statement

Warum diese Braue niemals gezupft wird

Augenbrauen sollen gepflegt sein, getrimmt, gezupft, symmetrisch. Model Sophia Hadjipanteli fährt einen ganz anderen Film – sie polarisiert mit einer dunkel gefärbten Monobraue. Wie es dazu kam…

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It’s a beautiful day today

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„Founder of #UnibrowMovement“ betitelt sie sich selbst bei Instagram, Gründerin der Monobrauen-Bewegung. Tatsächlich hebt sich Sophia Hadjipanteli ab von der Masse der perfekt ausgeleuchteten Influencerinnen, die in den immer gleichen Looks das Netz überschwemmen. Dabei verdankt Sophia ihr Alleinstellungsmerkmal einem „Unfall“: „Ich sah in einem Youtube-Video, wie sich jemand die Augenbrauen färbte und wollte es selbst ausprobieren. Irgendwas ging schief und sie wurden komplett schwarz“, verriet Sophia bereits 2017 im Interview mit „Harpers Bazaar“.

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Sophia will keinen Trend setzen

Ihr Brauenwuchs sei immer schon stark gewesen, so die Blondine, das ständige Trimmen und Zupfen habe sie genervt. Mit der dunkel gefärbten Monobraue, die Sophia liebevoll „Veronika“ taufte, hob sie sich ab von der Masse. Binnen kurzer Zeit wuchs ihr Instagram-Account auf heute 285.000 Follower an, Medien weltweit wurden auf sie aufmerksam. Eine Aufmerksamkeit, die Sophia Hadjipanteli eigentlich gar nicht beabsichtigt hatte: Ihr gehe es nicht darum, einen Trend zu setzen, sagt sie selbst. Vielmehr stehe sie einfach zu einem ganz natürlichen Teil ihrerselbst, was nicht bedeute, dass sie es nicht lieben würde, sich dazu noch sehr auffällig zu schminken.

Fashion Week London

Front-Row-Gast: Sophia bei der Fashion Week in London neben Mode-Größen wie Maya Jama, Poppy Ajudha, Kyle De’Volle und Nicola Roberts
Foto: Getty Images

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Ein Look, der polarisiert

„So ein schönes Lächeln und dann zerstören diese Brauen das ganze Bild“ – ähnlich wie die unrasierte Bloggerin Morgan Mikenas gehört auch Sophia Hadjipanteli zu all jenen Frauen im Netz, die polarisieren. Unter jedem Foto finden sich neben vielen bewundernden Stimmen Kommentare, die Sophias von der Norm abweichenden Look als hässlich, unästhetisch und irritierend bezeichnen. Der 22-Jährigen können die Hater nichts anhaben, im Gegenteil: „Ich persönlich finde, mein Gesicht sieht so schöner aus. Manche sehen das anders, und das ist völlig ok. Mein Ziel ist es nicht, irgendjemandem dazuzubringen, auf den Monobrauen-Zug aufzuspringen. Ich mag’s, dann lasst mich es doch einfach mögen“, zitiert „Fox News“ die auf Zypern geborene Frau aus einem Interview mit der britischen Ausgabe der „Harpers Bazaar“.