Erklärt vom Haar-Profi

Micro Pony – wem die Frisur steht, wie man sie stylt

Frau mit Micro Pony
Der Micro Pony gehört zu den Dauertrend-Frisuren, bietet sich aber nicht uneingeschränkt für jede Gesichtsform an
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Der Micro Pony oder Micro Fringe ist die kürzeste Version der Pony-Frisur. Er endet nah am Haaransatz und kann sowohl akkurat in einer geraden Linie verlaufen, in präziser Asymmetrie oder in lockerer Schräglage im Undone-Look. Doch die Frisur steht nicht jedem. STYLEBOOK hakte beim Haar-Profi nach.

Die Länge des Haupthaars kann zwischen allen Längen vom Pixie Cut bis zur Langhaarmähne variieren. Besonders lässig wirkt der ultrakurze Pony in Kombination mit dem dauertrendigen Long Bob. Friseur Enrico Farkas von Farkas & Manthei erklärt: „Die Kontur muss ganz individuell an die Gesichtsform angepasst werden. Bei feinem Haar empfiehlt sich mehr Haar vom Scheitel zu nehmen, um ein voller wirkendes Endergebnis zu haben.“ Und noch eine Detail sollte beachtet werden: „Die Frisur lässt sich nur dann ideal umsetzen, wenn kein ausgeprägter Wirbel im Ponybereich dominiert“, warnt der Friseur. „Der Pony kann ansonsten sehr arbeitsintensiv werden, wenn täglich der Wirbel mit Föhn und Glätteisen bezwungen werden muss.“

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Lachende Frau mit Micro Pony

Wer sich einen ultra-kurzen Pony wünscht, sollte sich vom Profi beraten lassen
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Wem steht der Micro Pony?

Die Frisur bietet sich nicht uneingeschränkt für jede Gesichtsform an. Perfekt für den Micro Pony eignen sich ovale Gesichter. Hat das Gesicht eher eine runde Form, sind längere Ponys garantiert die bessere Wahl. Wird der kurze Pony an den Seiten abgerundet, kann die Frisur auch in einem eckigen Gesicht funktionieren.

Rückkehr eines Trends

Audrey Tatou als Amelie

Amelie Poulain (Audrey Tautou) in einer Szene aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“ von 2001
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Niedlich und hip. Zum Mega-Trend war der Haar-Style jedoch bereits rund 50 Jahre vorher durch eine andere Audrey avanciert: Stil-Ikone Audrey Hepburn (†) zeigte sich in Produktionen wie „Roman Holiday“ (dt.: „Ein Herz und eine Krone“, 1953), „Sabrina“ (1954) und „Funny Face“ (dt.: „Ein süßer Fratz“, 1957) mit dem kurzen Stirnschopf und löste damit einen Frisuren-Hype aus. Bekannt war der ultrakurze Pony jedoch schon vorher: Bereits Bettie Page (†) trug ihren Pony in den 40er Jahren kurz und voll.

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