Konkurrenz für Shellac

Was steckt hinter dem Maniküre-Trend SNS-Nails?

SNS-Nails
Maniküre-Trend SNS-Nails: Im Gegensatz zu Shellac oder Gelnägeln wird nicht mit Lack, sondern losem Puder gearbeitet
Foto: Getty Images

Schluss mit Shellac- und Gelnägeln! Der neuste Maniküre-Hype heißt SNS-Nails und soll im Gegensatz zu den anderen Nageldesign-Methoden auch noch gesund für unsere Nägel sein. STYLEBOOK hat mit den Experten von Green Nails gesprochen und geklärt, was hinter SNS-Nails steckt und wie der Nagellack-Trend funktioniert.

Was bedeutet SNS-Nails?

Die Abkürzung SNS steht für „Signature Nail System“. Hierfür wird kein Nagellack, sondern loser Farbpuder verwendet. Im Gegensatz zur Gel- und Shellac-Methode handelt es sich hierbei auch noch um eine „gesunde“ Maniküre: Das im Pulver enthaltende Calcium stärkt die Nägel und muss nicht unter eine LED-Lampe aushärten, welche die Nägel angreifen könnte.

Auch interessant: Nagellack-Trends: Diese Farben kommen uns 2018 auf die Finger!

Wie funktioniert die Maniküre?

Zunächst werden die Nägel mit einer farblosen Gel-Grundierung lackiert, dann tupft man die Fingerspitzen in einen Topf mit fein gemahlenem Puder. Die Partikel bleiben an der noch feuchten Base haften. Zum Abschluss werden die Nägel auf Hochglanz poliert und mit einem Überlack versiegelt. Das Ergebnis soll ähnlich wie bei Shellac- und Gelnägeln vier bis sechs Wochen halten. Nachteil: Das Prozedere inklusive Trocknen kann bis zu einer Stunde dauern.

Auch interessant: Maniküre-Trend „Rosenquarz-Nägel“

Gibt es Nachteile?

Wie auch beim Shellac, müssen die Nägel in Aceton aufgeweicht und die Farbe anschließend abgefeilt werden – das kann auf Dauer die Nägel austrocknen und schädigen. Preislich sind SNS-Nails kein Schnäppchen, sondern liegen im hohen Preissegment zwischen 40 und 60 Euro. Bisher wird die SNS-Nails-Maniküre in Deutschland nur in ausgewählten Studios angeboten.

Themen