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Welche Make-up-Pinsel Sie wirklich wann brauchen

Make-up Pinsel
Wie viele Pinsel braucht man eigentlich? STYLEBOOK hat die Auswahl getroffen.
Foto: Getty Images

Seit unzählige Beauty-Blogger im Netz mit Make-up-Tutorials durchstarten, ist klar: Ohne Pinsel wird nicht mehr geschminkt. Dabei steigt das Angebot permanent, doch tatsächlich sind es am Ende nur einige wenige Helfer, die Frau wirklich braucht. STYLEBOOK weiß, welche Pinsel wirklich ins Repertoire gehören.

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Pinsel fürs Gesicht

Foundation

Die Basis für jedes gute Make-up ist die Foundation: Nachdem die Haut gereinigt und mit einer Feuchtigkeitscreme versorgt worden ist, wird die flüssige Grundierung gleichmäßig auf das gesamte Gesicht aufgetragen. War früher noch der flache, sehr feste Foundation-Pinsel üblich, setzen Visagisten heutzutage eher auf einen runden, festgebundenen Pinsel. Für eine höhere Deckkraft kommt hier gerne ein Buffer (1) zum Einsatz, der durch seine abgeflachte Form besonders ebenmäßig verteilt und sich ideal für dickflüssigeres Make-up eignet. Für leichteres Make-up bietet sich der Stippling Pinsel (2) an – er besteht aus zwei unterschiedlichen Kunsthaaren, die in zwei Ebenen angeordnet sind: Die unteren Haare geben dem Pinsel seine Festigkeit, die oberen sind aus Nylon, schauen wie kleine Stoppeln hervor und verteilen die Foundation besonders fein und gleichmäßig. Wegen der zwei Faser-Qualitäten wird hier häufig vom Duo-Fiber-Brush gesprochen. Einer von beiden gehört auf jeden Fall ins Sortiment.

Make-up Pinsel Foundation und Concealer

1. Buffer; 2. Stippling Punsel (Duo-Fiber); 3. Runder Concealer-Pinsel; 4. Flacher Concealer-Pinsel
Foto: Kollage: Stylebook/ Produkte: Zoeva, M.A.C.

Concealer

Wer Concealer noch nie mit einem Pinsel aufgetragen hat, der sollte es unbedingt probieren. Dabei sollten zwei Pinsel ins Kosmetiktäschchen wandern: Ein weicher, runder Pinsel (3) – am besten ebenfalls aus Duo-Fiber – bietet sich optimal für das Verteilen von aufhellendem Concealer unter den Augen oder auf dem Nasenrücken an. Der zweite sollte ein kleiner, flacher Pinsel (4) sein, mit dem sich punktuell Pickel, Muttermale oder Narben abdecken lassen.

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Rouge, Highlighter, Bronzer

Für das klassische Rouge kann ein runder (5) oder abgeschrägter (6) Pinsel verwendet werden – das hängt ganz von der eigenen Vorliebe ab, wobei mit einem abgeschrägten Pinsel präziser gearbeitet werden kann. Ein abgeschrägter Pinsel bietet sich auch an, wenn es um das sanfte Konturieren der Gesichtszüge mit einem Bronzer geht. Wer sich beim Contouring austoben will, sollte einen Pinsel mit kurzem, festgebundenem Haar (7) wählen. So behält die Hand mehr Kontrolle über die Bewegung, Konturen können genauer gezeichnet werden. Der geliebte Highlighter kann besonders präzise mit einem leicht spitz zulaufendem Pinsel (8) aufgetragen werden. Wer mit dem glänzenden Puder nur sanfte Betonungen setzen will, der sollte sich einen Fächerpinsel (9) zulegen. Generell gilt: Je weicher der Pinsel, desto schöner lässt sich das Produkt verteilen und desto natürlicher die Wirkung.

Make-up Pinsel Rouge und Highlights

5. Runder Rougepinsel; 6. Abgeschrägter Rouge- oder Bronzen-Pinsel; 7. Contourin-Pinsel; 8. Spitzer Highlighterpinsel; 9. Fächerpinsel
Foto: Collage: Stylebook/ Produkte: Real Techniques, Zoeva, Essence

Puder

Wer gerne transparentes Puder nutzt, darf sollte sich einen großzügigen weichen Pinsel (10) gönnen, auch hier kann die Duo-Fiber-Technologie für ein feineres Finish sorgen. Wer gezielt Partien mattieren will, sollte sich an einen Kabuki (11) wagen. Der ursprünglich aus Japan stammende Pinsel ist sehr fest gebunden und dabei durch die Länge der Haare sehr weich. Eine echte Alternative zum großen Pinsel und ideal für unterwegs!

Make-up Pinsel Puder

10. Runder Puderpinsel; 11. Kabuki
Foto: Collage Stylebook/ Produkte: Real Techniques, Douglas Collection

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Pinsel für die Augen

Lidschatten

Für Puderlidschatten eignen sich genau drei Pinsel: ein flacher weicher (12), mit dem sich großflächig arbeiten lässt – beispielsweise um das bewegliche Lid zu schminken. Ein abgeschrägter (13), der für das Auftragen der Farbe auf die Lidfalte ideal ist. Und ein Blender (14), also ein Mischpinsel mit langen, weichen Haaren, mit dem die Übergänge so lange vermischt werden, bis der Farbverlauf besonders ebenmäßig aussieht.

Make-up Pinsel Lidschatten

12. Flacher Lidschattenpinsel; 13. Abgeschrägter Lindschattenpinsel; 14. Blender
Foto: Collage: Stylebook/ Produkte: Zoeva, Essence

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Eyeliner

Leicht abgeschrägt, aus festen Kunstfasern und mit kurzen Haaren – so sieht der ideale Eyeliner-Pinsel (15) aus. Damit lässt sich nicht nur ganz easy cremiger Eyeliner auftragen, sondern auch mit einem Stift aufgetragener Eyeliner verteilen und weichzeichnen.

Make-up Pinsel Augen

15. Eyeliner-Pinsel; 16: Augenbrauenbürstchen
Foto: Collage: Stylebook/ Produkte: essence, Douglas Collection

Augenbrauen und Wimpern

Wer die Augenbrauen betonen möchte, verwendet meist eine ganze Ladung an Produkten: Farbe zum Konturieren, Farbe zum Ausmalen und vielleicht noch ein Brauengel, um die störrischen Härchen dauerhaft in Form zu bringen. Wer weniger Aufwand betreiben will, dem reicht ein kleines Augenbrauenbürstchen (16) in der Make-up-Tasche. Damit lassen sich einerseits die Härchen in Form bringen, andererseits können verklumpte Wimperntuschenreste ganz einfach weggebürstet werden.

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Pinsel für die Lippen

Selten benutzt, aber ziemlich praktisch: der Lippenpinsel. Er ist klein, fest und in der Form leicht abgerundet. Mit ihm lässt sich nicht nur Lippenstift sparsamer und präziser auftragen, sondern auch die Lippenlinie besonders gut nachzeichnen.