Alternative zu Klebe-Lashes

Halten Magnet-Wimpern das, was sie versprechen?

Ob Mascara, Wimpern-Zange oder Klebe-Lashes – für lange, dichte Wimpern kann Frau so einiges tun. Der neueste Hype: Magnet-Wimpern! Mit nur einem „Klick“ versprechen die ein Traumergebnis. Aber ist das wirklich so? STYLEBOOK machte den Test.

Magnet-Wimpern
Magnetwimpern halten ganz ohne künstlichen Kleber
Foto: STYLEBOOK

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Was sind Magnet-Wimpern? 

Magnet-Wimpern sind künstliche Wimpern, die ohne Kleber, aber mit kleinen Magneten, an den eigenen Wimpern angebracht werden.

Magnet-Wimpern

Dank der Markierungen auf den Magnet-Wimpern sieht man, welcher Teil der Magnet-Wimpern über und welcher Teil unter den Wimpernkranz gehört
Foto: STYLEBOOK

Wie funktionieren magnetische Wimpern?

Magnet-Wimpern bestehen nicht – wie herkömmliche künstlichen Wimpern zum Kleben – nur aus einem Wimpernband, sondern gleich aus zwei Reihen, die am Wimpernkranz befestigt werden. Dazu wird eine Reihe über dem eigenen Wimpernkranz angelegt, die zweite dann von unten. Durch den integrierten Magneten heften sich beide Reihen aneinander. Die eigenen Wimpern befinden sich dann genau dazwischen. Die Magnet-Wimpern können anschließend sogar getuscht werden.

Was kosten Magnet-Wimpern?

Magnet-Wimpern sind in der Regel nicht teurer als andere künstliche Wimpern. In der Drogerie bekommt man die magnetischen Lashes schon ab circa sechs Euro.

Was sollte man bei Magnet-Wimpern beachten?

Pro Auge gibt es zwei Wimpern-Reihen, die nicht verwechselt werden dürfen, weil sonst der Magnet nicht funktioniert. Es ist aber klar vorgegeben, welche Reihe über und welche unter den eigenen Wimpernkranz gehört. Bei einigen Modellen sind die Kränze sogar markiert – Verwechslung ausgeschlossen.

Was sind die Vor- und Nachteile?

Sie müssen nur minimal auseinander gezogen werden, damit sich die beiden Stränge voneinander lösen. Hersteller von Magnet-Wimpern werben zudem damit, dass man sie mehrfach wiederverwenden kann. Bei der richtigen Pflege ist das aber auch mit herkömmlichen Klebe-Wimpern möglich.

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Aber magnetische Wimpern sind deutlich teurer als andere falsche Wimpern, und die größten Abstriche gibt’s in Sachen Optik. Da eine Wimpernreihe unter dem eigenen Wimpernkranz angebracht wird, liegt diese im Blickfeld der Trägerin – das kann auf Dauer nerven! Auch kann je nach Modell der künstliche Wimpernkranz zu kurz für den eigenen sein. Weiterhin lassen sich die Magnete nicht so leicht kaschieren, wie das klebende Wimpernband. Der Magnet kann relativ leicht in den Fokus rücken, vor allem dann, wenn die Wimpern nicht nah genug am echten Wimpernkranz anliegen. Und auch schwimmen oder saunieren kann man mit ihnen nicht, weil sie sich schnell verschieben.