Schluss mit Spliss und trockenen Spitzen!

7 hilfreiche Tipps gegen trockene Haare im Winter

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schützen wir vor allem unsere Haut, dabei brauchen auch die Haare eine Extra-Portion Zuwendung. Kälte und Heizungsluft trocknen aus, Mützen und Schals rauen die Struktur auf. STYLEBOOK verrät, welche Pflege jetzt hilft.

Haare Winter
Die Haare müssen genau wie die Haut mit besonderer Pflege durch den Winter gebracht werden
Foto: Getty Images

Die Haut braucht im Winter ganz besondere Zuwendung, das haben wir alle auf dem Schirm.

1. Lange Haare zum Zopf flechten

Eine lange Mähne ist besonders anfällig für den typischen Kälte-Kummer. Seitlich zu einem Zopf geflochten, werden nicht nur kleine Knötchen verhindert, die empfindliche Haaroberfläche rubbelt auch nicht so schnell auf. Zudem lässt sich ein Zopf prima mit einer Mütze kombinieren, ohne dass die Haare im Weg sind.

2. Nicht zu oft waschen und schon gar nicht heiß

Im Winter ist tägliches Haare Waschen nicht nur unnötig, es bringt auch den natürlichen Feuchtigkeitshaushalt durcheinander. Wird zum Spülen zudem noch heißes Wasser benutzt, droht Haarbruch! Lieber einmal weniger zum Shampoo greifen und stets mit lauwarmen Wasser ausspülen. „Wenn die Haare nicht gerade danach schreien, gewaschen zu werden, ist es auch nicht notwendig. Lieber aufs Körpergefühl hören“, rät der Berliner Promi-Friseur Enrico Farkas. „Wichtig ist auch, ein kopfhautfreundliches Shampoo zu wählen, das frei von Paraffinen und Parabenen ist“,  erklärt er weiter. Denn was viele immer wieder vergessen: Die Kopfhaut wird im Winter gerne außer acht gelassen und beginnt schneller zu jucken und zu spannen als in den Sommermonaten.

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3. Conditioner noch in der Dusche einkämmen

Frisch aus der Dusche gehüpft, werden die Haare oft erst kräftig mit dem Handtuch gerubbelt und anschließend mit der Bürste bearbeitet. Durch das Ziehen und Zerren werden die ohnehin schon winter-leidgeprüften Haare zusätzlich überdehnt, was zu irreparablen Schäden führen kann. Der Haar-Profi erklärt, wie es richtig geht: „Conditioner nicht einfach einreiben, sondern mit einem Kamm an den Spitzen beginnend einkämmen, anschließend gründlich ausspülen.“ Weil das Pflegeprodukt sich wie eine Schutzschicht um die Haare legt, strapaziert diese Methode das Haar am wenigsten.

 


Die Pflege ins nasse Haar einkämmen, sollte zur Beauty-Routine werden. Die Haare werden es Ihnen mit Glanz, Kraft und Fülle danken
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4. Feuchtigkeitsspendende Öle und Kuren benutzen

Feuchtigkeit ist gerade zur kalten Jahreszeit das A und O für die Haare. Pflegende Öle besänftigen strapazierte Bereiche, verhelfen zu einem gesunden Glanz und versorgen das Haar mit wichtigen Nährstoffen. Immer mehr Promis und Beauty-Blogger schwören dabei auf pures Kokosöl ohne Zusatzstoffe. „Das kann Wunder wirken“, bestätigt auch Farkas. „Wer allerdings feines Haar hat, sollte sparsam damit umgehen und das Öl nur mit Vorsicht in die Spitzen einarbeiten.“

5. Föhnen mit Ionic Föhn

Heiße Föhnluft, klirrende Kälte draußen, Heizungs-Klima in der Wohnung – diese Kombi ist ein wahrer Hairkiller. Trotzdem müssen die Haare irgendwie trocken werden, denn mit nassem Kopf vor die Tür ist auch keine Option. Wer seine langen Haare liebt und möglichst ebenso lange Freude daran haben will, sollte in einen Ionen-Haartrockner investieren. Die negativ geladenen Teilchen sorgen dafür, dass die postiv geladenen Haare neutralisiert werden und nicht fliegend vom Kopf abstehen. Das sorgt zudem für eine bessere Trockenwirkung bei niedrigeren Temperaturen.

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6. Sich hin und wieder eine Kopfmassage gönnen

Jeder, der schon mal einen Bad Hair Day erlebt hat, weiß, dass dieses Phänomen eher auf schlechte Stimmung zurückzuführen ist als auf die Haare an sich. Glücksgefühle dagegen lassen einen regelrecht erstrahlen. Weil gerade bei einer Kopfmassage besonders viele Endorphine ausgeschüttet werden, fühlt sie sich auch so großartig an. Obendrein regen die sanften Berührungen die Durchblutung der Kopfhaut an.

7. Vitamin A, B-Vitamine und Biotin stärken zusätzlich das Haar

Schönheit kommt bekanntlich von innen und ohne gewisse Nährstoffe wird das Haar selbst mit der besten Pflege stumpf und glanzlos. Vitamin A, das besonders viel in Eiern, Grünkohl und Käse enthalten ist, kräftig das Haar. Sämtliche B-Vitamine (Nüsse, Vollkornprodukte, Chia-Samen) sorgen für Fülle und Glanz. Besonders wichtig ist auch das in Fisch, Tomaten und Bananen reichlich enthaltene Biotin, das Brüchen, Spliss und Haarausfall vorbeugt. Tipp: Wer sich das ganze Jahr über ausreichend mit Nährstoffen versorgt, muss den Haar-Horror im kommenden Winter nicht mehr fürchten.

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