Richtig eincremen

Wetten, dass auch Sie falsch cremen?

Wer Hautirritationen vermeiden möchte, sollte nicht nur die passende Pflege verwenden, sondern auch die richtige Eincremetechnik beachten
Wer Hautirritationen vermeiden möchte, sollte nicht nur die passende Pflege verwenden, sondern auch die richtige Eincremetechnik beachten
Foto: Getty Images

Rötungen, Hautirritationen oder sogar Fältchen? Schuld ist oft gar nicht die falsche Creme, sondern die falsche Eincreme-Technik! STYLEBOOK erklärt, was Sie in Zukunft beim Auftragen unbedingt beachten sollten, damit die Haut weiterhin jung bleibt.

Im Kampf um einen möglichst frischen und jugendlichen Teint, sind neben guten Genen und einem gesunden Lebensstil vor allem Gesichtscremes unsere täglichen Beautybegleiter. Dabei müssen Cremes gar nicht sündhaft teuer sein. Denn viel wichtiger als die richtige Tages- oder Nachtpflege ist tatsächlich die richtige Eincreme-Technik. Was viele nicht wissen: Pflegeprodukte entfalten erst mit der richtigen Auftragetechnik ihre volle Wirkung.

Wir zeigen fünf einfache Schritte, die sie beim Eincremen befolgen sollten, um die besten Ergebnisse zu erzielen und das meiste aus ihrer Creme herauszuholen.

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1. Hände waschen

Die Creme immer auf ein gereinigtes Gesicht auftragen – das ist jedem mittlerweile klar! Doch auch die Hände sollten vor dem Auftragen der Creme gewaschen werden. Andernfalls verteilen sich mögliche Schmutzpartikel nicht nur im Gesicht, sondern auch im Cremetiegel, wo das Produkt mit Keimen und Bakterien kontaminiert werden könnte. Deshalb gilt: nur mit sauberen Fingern ins Gesicht fassen!

2. Creme erwärmen

Hände hoch, wer Creme noch wie ein Kind mit ein paar Punkten im Gesicht verteilt? So sollte das Produkt natürlich nicht im Gesicht landen. Am besten wird die nötige Menge mit den Fingern aufgenommen. Durch leichtes Verreiben der Finger wird die Creme erwärmt. Denn kommt zu kalte Creme in Kontakt mit den Poren der Haut, ziehen diese sich kurzzeitig zusammen und die Creme bleibt einfach auf der Hautoberfläche liegen. Handwarme Creme wird besser von den Poren aufgenommen und kann so effektiver in den obersten Hautzellen wirken.

3. Die richtige Bewegung

„Einfach schmieren“ ist zu grob für die Gesichtshaut. Durch zu festes Drücken können Rötungen und Irritationen entstehen. Durch wildes Ziehen riskiert man genau die Linien und Falten zu bekommen, die es eigentlich zu vermeiden gilt. Wer sich zusätzlich eine kleine Gesichtsmassage zur besseren Durchblutung gönnen will, sollte punktuell und am besten nur mit den Ringfingern massieren. Diese sind im Vergleich zu Zeige- oder Mittelfinger etwas schwächer und können so genau den richtigen Druck ausüben.

4. Die richtige Richtung

Liften ist das Stichwort. Denn niemand will Mundwinkel wie, sorry Angie, Bundeskanzlerin Merkel (63). Mit dem Eincremen deshalb am Kinn beginnen und in kreisenden Bewegungen über die Wangen hoch bis zur Stirn gehen. Das zieht die Wangenpartie hoch. Die Creme über den Augen im Halbkreis auf der Stirn verteilen und sanft von der Nasenwurzel bis zu den Schläfen streichen. Zuletzt den Nasenrücken entlang fahren und die Finger leicht auf die Augenpartie pressen. So wird die zarte Haut der Augen sanft mit der Creme benetzt – das reicht vollkommen aus.

5. Der Cremerest

Eine Creme mit hochwertigen Inhaltsstoffen, und die vielleicht auch gar nicht so billig war, sollte nicht einfach an einem Handtuch abgewischt oder mit Seife abgewaschen werden. Lassen Sie den Cremerest lieber anderen Körperstellen zu Gute: Ist noch viel übrig, kann der Rest ruhig auf Hals, Dekolleté und Nacken verteilt werden. Ein kleiner Cremerest wird in die Nagelhaut einmassiert. Und auch die Ohren freuen sich dann und wann über eine kleine Portion Feuchtigkeit.

 

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