Nerviges Härchen am Kinn?

Das hilft wirklich gegen „Hexenhaare“

Frau Spiegel
Nicht nur Männer haben Haare am Kinn. Bei Frauen nennt sich dieser Makel „Hexenhaar“ und ist oft hormonell bedingt
Foto: Getty Images

Viele kennen das Problem: Uns wachsen im Gesicht Haare an Stellen, an denen wir sie so gar nicht gebrauchen können. Besonders ärgerlich sind einzelne, lange Härchen im Gesicht, die oft aus Muttermalen sprießen – nicht umsonst werden sie Hexenhaare genannt. STYLEBOOK verrät, was die Ursachen sind und was dagegen hilft.

Spricht man von Hexen- oder Teufelshaar, meint man damit die kleinen Härchen, die bei Frauen oft am Kinn wachsen. Im Gegensatz zur anderen Behaarung im Gesicht, wie zum Beispiel dem Damenbart, sind Hexenhaare länger und auch dicker als der feine Gesichtsflaum oberhalb der Lippe. Auch wenn es sich glücklicherweise hierbei nicht um eine Krankheit handelt – schön sehen Hexenhaare nicht aus.

Doch bevor Sie jetzt mit der Pinzette dem Haar zu Leibe rücken, sollten Sie die Ursachen hierfür kennen, denn nicht jedes Hexenhaar kann und darf selbst entfernt werden. Der Münchener Dermatologe Dr. Timm Golüke klärt die wichtigsten Fragen rund ums Hexenhaar.

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Was sind die Ursachen?

Schwankungen im Hormonhaushalt können das Wachstums eines Hexenhaares begünstigen. So sind überwiegend Frauen in den Wechseljahren, die einen Mangel an Östrogen haben, von den fiesen Härchen betroffen. Ebenso Schwangere und Frauen, die die Anti-Baby-Pille nehmen. Aber auch extreme Gewichtsschwankungen fördern Hexenhaare. Und manchmal begünstigen auch die Nebenwirkungen eines starken Medikaments das Wachstum eines Hexenhaares.

Wer unsicher ist, sollte seinen Dermatologen, aber auch Gynäkologen zur Rate ziehen. Der Arzt klärt auf, was tatsächlich dahinter steckt und welche Behandlungsmöglichkeiten es im Bedarfsfall gibt.

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Warum wachsen Hexenhaare oft an Muttermalen?

Hierbei handelt es sich um eine genetische Veranlagung. Hexenhaare wachsen häufig auch an Muttermalen, also auf einer Pigmentstörung, bei der die Zellen der Haut verändert sind.

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Wie werde ich sie wieder los? Darf man selber zupfen?

Andernfalls könnte im schlimmsten Fall eine Veränderung des Muttermals stattfinden, wenn dies mit einer Pinzette angegriffen wird.

Was bringt eine Laserbehandlung?

Haare wachsen, so auch das Hexenhaar. Wer nicht ständig zupfen mag, kann sich einer Laserbehandlung unterziehen. Aber auch hier gilt: Das Hexenhaar darf sich nicht auf einem Muttermal befinden! Ideal für eine Lasertherapie sind helle Haut und dunkles Haar, da man das Haar besser erkennt. Die Laserbehandlung kostet durchschnittlich 50 Euro. Klingt erstmal nicht viel, allerdings sind für eine dauerhafte Haarentfernung sechs bis sieben Sitzungen nötig.

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