Tipps vom Hautarzt

Hornhaut an den Füßen loswerden – so geht's richtig

Das heiße Wetter und der Griff zur Sandale oder dem offenen Schuh offenbart, dass viele Menschen eine gründliche Fußpflege vernachlässigen. Doch worauf müssen wir bei der Hornhaut-Entfernung eigentlich achten? STYLEBOOK hat einen Experten gefragt.

Wer seine Füße bereit für die Sandalensaison machen will, sollte auf die richtige Fußpflege achten. Aber Vorsicht: Es ist nicht die beste Idee, einfach so viel Hornhaut wie möglich zu entfernen.
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Verhornte Fersen und Zehen sind alles andere als schön. Aber: Viele kennen auch das Problem, dass sie gerade dann Blasen bekommen, wenn die Haut an den Füßen besonders weich ist. Brauchen wir nun eine dicke Haut als Schutz oder nicht? STYLEBOOK beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Hornhaut.

Was ist Hornhaut?

Stratum corneum, wie die Medizin die oberste Schicht der Epidermis nennt, entsteht beim Menschen überall am Körper, sogar auf den Augenlidern. An stärker beanspruchten Körperteilen jedoch – wie beispielsweise den Fersen, Fußballen, am Ellenbogen und bei handwerklich arbeitenden Menschen an den Fingern – ist die Hornhaut besonders ausgeprägt. Hier bildet sie eine Art Schutzschicht, die darunter befindliche Stellen vor Verletzungen und Austrocknen bewahrt.

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Schöne Füße sind kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis der richtigen Fußpflege. 
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Braucht man Hornhaut an den Füßen?

Im STYLEBOOK-Interview räumt der Münchener Dermatologe Dr. Timm Golüke ein, dass ein gewisses Maß an Hornhaut wichtig ist – „natürlich im ästhetisch vertretbaren Rahmen“. Heißt: Wer zu aggressiv mit der Fußreibe auf die Hornhaut losgeht, schabt sich womöglich bis ins Fleisch und riskiert Verletzungen.

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Ist mehr Hornhaut besser?

Nein. Zu viel davon ist nicht bloß unansehnlich, sondern mitunter schmerzhaft. Unangenehme Druckstellen und Hühneraugen etwa sind nichts anderes als verhornte Hautstellen, die empfindlicheres Fußgewebe vor wiederholter Reibung schützen sollen, ausgelöst beispielsweise durch unbequeme Schuhe, und extrem stark verhornte Stellen können unter Belastung sogar einreißen. „Bleibt Hornhaut extrem hartnäckig und geht trotz intensiver Behandlung nicht weg, könnte es sich dabei um einen Pilz handeln“, warnt Experte Golüke. In dem Fall empfiehlt sich ein Besuch beim Hautarzt.

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Wie viel Hornhaut ist gesund?

Trockene, verhornte Haut an den Füßen muss nicht sein – so lautet die ästhetische und medizinische Empfehlung von Dr. Golüke. „Es genügt, wenn die Haut an stark beanspruchten Stellen eine gewisse Rauheit aufweist.“ Gehen Sie also ruhig regelmäßig, aber dafür schonend gegen Hornhaut vor und haben Sie dabei keine Angst, dass dies eine schnellere Nachproduktion fördert. Dabei handelt es sich um ein Ammenmärchen, versichert Dr. Golüke. „Die Haut denkt nicht. Wie schnell die Hornhaut nachkommt, ist nicht zuletzt belastungsabhängig“ , versichert der Arzt.

Wer regelmäßig seine komplette Hornhaut an den Füßen abschrubbt, hat bald zwar keine kosmetischen Fußprobleme mehr – dafür aber medizinische
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Wie funktioniert die Pediküre zu Hause?

Besonders wichtig für streichelzarte Füße: regelmäßiges Eincremen! Gegen raue Stellen helfen spezielle Fußcremes mit Urea und Salicylsäure. Für die extra Pflege: Füße dick einschmieren (zum Beispiel mit speziellen Cremes oder Masken gegen Hornhaut), Baumwollsocken anziehen und über Nacht einwirken lassen.

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