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Warum Sie diese 7 Lebensmittel nicht wegschmeißen sollten

Frau mit ranzigen Lebensmitteln
Solange sie nicht schimmelig oder verfault sind, lassen sich viele Lebensmittel noch clever nutzen
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Nicht mehr genießbare Lebensmittel immer sofort entsorgen? Auf keinen Fall! Überreife Früchte oder Kaffeesatz sind nämlich wahre Beauty-Wundermittel. STYLEBOOK verrät sieben geniale Haushalts-Tricks.

Haarmaske aus überreifer Avocado

Hat die Avocado innen zu viele braune Stellen bekommen, macht sie geschmacklich vielleicht nicht mehr viel her, die guten Inhaltsstoffe – allen voran die wertvollen Fette – sind aber immer noch erhalten. Zeit, der Avocado in Form einer nährenden Haarmaske die letzte Ehre zu erweisen. Dafür die Frucht ordentlich zermatschen und mit etwas Olivenöl, Honig und Zitronensaft zu einem Brei verrühren. Die Masse auf das Haar verteilen, 30 Minuten einwirken lassen und ausspülen – die Wirkstoffe verleihen Ihren Haaren einen wunderbaren Glanz. Übrigens: Je reifer die Avocado, umso besser!

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Eierschalen als Dünger für Pflanzen

Eierschalen stecken voller Kalzium, Magnesium und Mikronährstoffe wie Fluor, Kupfer, Eisen und Magan – das perfekte Futter für Pflanzen in Zimmer und Garten. Damit die das alles aufnehmen können, sollten die Eierschalen zuvor im Mixer zerkleinert werden. Das Schalen-Pulver danach einfach ins Gießwasser geben – bio, billig und vor allem wirkungsvoll. Daher bietet es sich auch an, lange abgelaufene Eier nicht als Ganzes in den Müll zu werfen, sondern wenigstens die Schale noch zu nutzen.

Croutons

Bei Croutons gilt ohnehin: Selbst gemacht ist immer besser
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Knusprige Salat-Croutons aus hartem Brot

Hart gewordene Brotresten eignen sich in der Regel nicht mehr für belegte Stullen oder Sandwiches. Dafür aber für ein anderes „Leckerli“, nämlich crunchige Salat- , beziehungsweise Suppen-Croutons! Einfach das alte Brot in kleine Würfel schneiden, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer dazu, dann in der Pfanne oder im Ofen rösten, bis die großen Krumen schön knusprig-braun sind. Funktioniert super mit Weißbrot, geht aber auch in der gesunden Variante mit Vollkornbrot. Das Gute: Schmeckt viel leckerer und ist zudem wesentlich günstiger als fertige Croutons aus dem Supermarkt!

Banana Bread mit überreifen Bananen

Kenner nutzen ohnehin niemals Bananen für ein Banana Bread, deren Schale noch gelb ist. Je reifer, desto yummy! Und dank der natürlichen Süße lässt sich zudem noch Industrie-Zucker einsparen. Übrigens eigenen sich überreife Bananen auch super für Banana Pancakes oder Shakes, wie zum Beispiel dieser extrem leckere und obendrein gesunde Erdnussbutter-Bananen-Smoothie.

Gefrorene Kräuter

Kräuter lassen sich super einfrieren
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Welkende Kräuter durch Einfrieren retten

Petersilie, Basilikum und Co. lassen ihre Blättchen hängen und jetzt, wo der Wochenendtrip ansteht, wird der Herd auch nicht mehr angeschmissen? Also, ab in den Gefrierbeutel und rein ins Eisfach. Das Aroma samt Nährstoffen bleibt durch das Frosten lange erhalten und die Kräuter können je nach Belieben aufgetaut werden. Wer Zeit hat, kann die Kräuter vor dem Einfrieren klein hacken, das macht das Dosieren hinterher noch einfacher.

Belebendes Peeling aus Kaffeesatz

Das Restkoffein im Kaffeesatz wirkt belebend und fördert die Durchblutung. Gleichzeitig sorgen die kleinen Körnchen dafür, dass abgestorbene Hautschüppchen entfernt werden und die Zellerneuerung angeregt wird.

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Gourmet-Essig aus saurem Rotwein machen

Kommt selten vor, passiert aber doch hin und wieder: In der Rotweinflasche ist noch ein ordentlicher Rest übrig und der ist auch noch eine Woche lang in Vergessenheit geraten. Die Folge: eine völlig saure,  ungenießbare Plörre. Dabei handelt es sich nur um die Vorstufe von richtig gutem Essig. Damit daraus ein Gourmet-Produkt wird – viele Starköche stellen ihren Essig ausschließlich selbst her – braucht es eine so genannte Essigmutter, die jeder gut sortierte Weinhändler verkauft. Jetzt heißt es warten, nämlich drei bis vier Monate lang, dann ist der Alkohol komplett umgewandelt. Dabei gilt: Je vollmundiger der Rotwein war, umso kräftiger im Aroma wird auch der daraus resultierende Essig.

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