Facelift mal anders: Straff mit „Croydon“ statt Botox

Das neue Anti-Faltenwunder: eine Frisur!

Sich ohne OP ein paar Jahre jünger schummeln, geht das? Ja, mit einem Frisurentrick namens „Croydon“. Stars schwören drauf – Forscher warnen jetzt.

Schon Marlene Dietrich (†90) soll sich die Haare so stramm nach hinten frisiert haben (angeblich sogar mit Klebestreifen fixiert), dass die Gesichtshaut nach oben und zur Seite straff gezogen wurde. Ein Trick, dem sich jetzt wieder einige Promi-Beautys wie Sarah Jessica Parker (47) oder Kate Moss (38) bedienen: „Croydon-Facelift“ statt Botox heißt das Zauberwort – allerdings ebenfalls nicht ohne Risiken.

In einer aktuellen Studie der Universität in Texas warnen Dermatologen, dass das regelmäßige Frisieren dieses Styles möglicherweise das Gesicht optisch strafft, allerdings schlecht für Haare und Kopfhaut sei.

Studienleiterin Dr. Josephine Quintanilla-Dieck gegenüber „Daily Mail“: „Die Haare zu extrem festen Zöpfen oder Knoten zusammenzubinden, kann den Haaransatz und die Kopfhaut stark schädigen, ähnlich wie Heißwickler oder chemische Haarglätter.“ Die Folge laut Experten: Haarbruch und chronischer Haarausfall

Quintanilla-Diecks Tipp: Den Haaren so oft wie möglich „Ferien gönnen“, damit sie sich erholen können. Heißt: Natürliche Stylings, zum Beispiel die Haare locker zusammenbinden oder am besten offen tragen.