Was sind eigentlich Doctor-Brands?

Schön geschmiert, statt schön operiert

US-Stars wie Cindy Crawford (49) und Madonna (56) schwören längst auf Doctor-Brands: von Dermatologen entwickelte Kosmetik mit hoher Wirkstoffkonzentration. STYLEBOOK.de erklärt, was Sie über Beauty vom Doc wissen müssen.


Doctor-Brands haben gewöhnlichen Beauty-Produkten einiges voraus. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor –. Foto: Getty Images

Dr. Timm Golüke

Dr. Timm Golüke Der Münchner Dermatologe Dr. Timm Golüke hat mit „Royal Fern“ eine Pflegeserie mit Wildrose, Sanddorn und Farn entwickelt. Die Wirkstoffformel soll die Neubildung von Kollagen stimulieren und Altersflecken entgegenwirken. Ein Tiegel mit 50 ml kostet 230 Euro, erhältlich über RoyalFern.de. Foto: PR

Dr. Yannis Alexandrides

Dr. Yannis Alexandrides Die Kosmetikserie „111Skin“ des britischen Arztes Yannis Alexandrides enthält die patentierte NACY2-Formel, Vitamine, Peptide und Antioxidantien – und sorgt so für ein verjüngtes Hautbild. Das Serum mit 150 ml kostet 50 Euro. Gibt’s auch im STYLEBOOK-Shop. Foto: PR

Dr. Sebagh

Dr. Sebagh hilft bei Akne, trockener Haut oder anderen Problemen. Ein Tiegel mit 50 ml kostet ca. 120 Euro. Foto: PR

Dr. Murad

Dr. Murad Dermatologe hat einen Stamm hochkarätiger Patienten, darunter Kim Cattrall (58) und Renee Zellweger (44). Um den Effekt seiner Produkte weiter zu verbessern, rät Dr. Murad zum regelmäßigen Verzehr von Granatäpfeln, da sie auf natürliche Weise vor UV-Strahlen schützen. Seine Produkte kosten ab ca. 55 Euro, und sind erhältlich über Murad.com. Foto: PR

Prof. Mang

Prof. Mang Die Intensiv-Pflegeserie von soll das Hautbild nachhaltig verbessern und die Zellregeneration unterstützen. Wirkstoffe der Ultra-Face-Linie: biologische Substanzen, die er bereits als ästhetischer Chirurg erprobte. Eine Tagescreme mit 50 ml gibt es ab 30 Euro, erhältlich über UltraFace.de. Foto: PR

Dr. Frederic Brandt

Doctor-Brands haben gewöhnlichen Beauty-Produkten einiges voraus. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor –. Foto: Getty Images

Stars verraten so gut wie nie den Namen ihres Beauty-Docs. Doch von einigen Promis wie Cindy Crawford oder Uma Thurman (44) wissen wir, dass sie auf die Hilfe von Ärzten wie Dr. Murad oder Dr. Sebagh schwören. Gemeint sind damit aber nicht deren Fähigkeiten mit dem Skalpell, sondern die Kosmetiklinien dieser Dermatologen. Auch in Deutschland vertreiben immer mehr Ärzte ihre eigenen Beautyprodukte. Doch was können diese eigentlich?

Wir beantworten Ihnen hier die wichtigsten Fragen dazu:

1. Was genau sind Doctor-Brands?
Üblicherweise nennt man so Kosmetikprodukte von Hautärzten, an deren Entwicklung diese auch maßgeblich beteiligt sind. Im Mittelpunkt steht die Rezeptur mit hoher Wirkstoffkonzentration zur Beseitigung von Hautproblemen aller Art. Das können Pickel, Reizungen oder Fältchen sein, genauso wie spezielle Pflege von Narben nach einer OP. Meist sind die Produkte nur an ausgewählten Standorten, online oder über Apotheken erhältlich. Auf den Luxusaspekt gängiger Pflegeprodukte aus der Parfümerie – glamouröses Packaging, besonderer Duft – wird hier meist bewusst verzichtet.

2. Was sind die Vorzüge gegenüber „normaler“ Kosmetik
„Dermatologen sprechen täglich mit vielen Patienten über ihre Beschwerden“, erklärt der Münchner Dermatologe Dr. med Timm Golüke im Interview mit STYLEBOOK.de, „das macht sie zu Experten im Hinblick auf Hautprobleme und hilft bei der Suche nach dem geeigneten Gegenmittel.“

3. Welche Wunder-Wirkstoffe stecken in Doctor Brands?
Bei sämtlichen Doctor-Brands wird mit besonders potenten Wirkstoffen gearbeitet, die „gewöhnliche“ Kosmetiker nicht verwenden – ihnen fehlen nicht zuletzt die medizinische Expertise und Unterstützung aus Pharma-Fachkreisen. So verwendet Dr. Golükes erstmals Farn in einer Kosmetiklinie, da er entzündungshemmende Eigenschaften haben soll, vor Hautalterung durch Umwelteinflüsse schützt und sich positiv auf die Zellerneuerung auswirkt. Der plastische Chirurg Dr. Yannis Alexandrides entwickelte in Zusammenarbeit mit Weltraumwissenschaftlern für seine frisch gelifteten Patienten ein Serum, das Narben schnell abheilen und verschwinden lassen sollte. Heute verkauft er es unter dem Namen „111Skin”.

4. Gibt es auch Nachteile?
Ganz klar: der Preis. Doctor-Brands kosten locker doppelt soviel wie „normale“ Kosmetik, eine Tiegel Gesichtscrème kommt schnell mal auf 200 Euro. Kein Wunder also, dass reiche Promi-Damen die ersten waren, die auf den Geschmack gekommen sind.

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