Jetzt kommt die Beinfrei-Zeit!

Was hilft wirklich gegen Cellulite?

Von wegen straff und makellos! Auch Promis wie Hilary Duff (29) oder Popo-Mega-Star Kim Kardashian (36) kämpfen mit unschöner Cellulite. STYLEBOOK.de erklärt, warum bei schwachem Bindegewebe eigentlich gar nichts hilft – und warum sogar sehr schlanke Models davon betroffen sind.


Für Orangenhaut braucht sich niemand zu schämen. Schließlich befinden sich alle mit Cellulite in prominenter Gesellschaft! Knapp 90 Prozent aller Frauen über 20 Jahren kämpfen damit  – auch die Promis. So ist nicht nur Popstar Hilary Duff mit unschönen Dellen gesegnet, sondern doch tatsächlich auch Kim Kardashian – eigentlich bekannt für ihre imPOsante, perfekt retuschierte Kehrseite.

Heißes Höschen, Hilary Duff! Nicht ganz so sexy: das schlaffe Bindegewebe

Heißes Höschen, Hilary Duff! Nicht ganz so sexy: das schlaffe Bindegewebe. Foto: Splash News

Hier für den STYLEBOOK-Newsletter anmelden!

Die Ursachen für Cellulite

Und sogar die gertenschlanken Victoria’s-Secret-Engel sind nicht gefeit vor Cellulite! Denn: Die Beschaffenheit des Bindegewebes ist vor allem genetisch bedingt. Doch auch Stress, fettreiches Essen und Zucker wirken sich negativ auf das Bindegewebe aus, wie auch zu viel Alkohol und wenig Schlaf. Speziell Rauchen ist schlecht: Es verengt die Blutgefäße, wodurch der Stoffwechsel gedrosselt und die Entstehung von Orangenhaut begünstigt wird, außerdem schädigt Nikotin die Kollagenstruktur des Bindegewebes

Wer bekommt Cellulite?

Meist Frauen. Sie haben von Natur aus ein schwächeres Bindegewebe als Männer. Mit zunehmendem Alter wird die Hautelastizität zusätzlich schlechter, dadurch hat das Fettgewebe es umso leichter, sich auszubreiten. Die Folge: Die Bindegewebsstränge drücken sich sichtbar durch die Hautoberfläche. Dass sich Cellulite bei Frauen an den Oberschenkeln und im Po-Bereich sammelt, liegt am weiblichen Sexualhormon Östrogen und daran, dass Frauen hier von Natur aus „kurvenreicher“ sind – je mehr Fett die Hautzellen speichern, desto größer der Druck auf das umliegende Gewebe

Was hilft?

Leider gar nichts. Ein schwaches Bindegewebe hat man oder Gott hat es gut gemeint und verschont einen davor. Schwitzen beim Bauch-Beine-Po, malträtieren mit Saugpumpen und regelmäßige Massagen können Cellulite nur vorübergehend mindern, aber nicht verschwinden lassen. „Sport ist gesund für Bänder, Knochen und Gefäße, aber die Cellulite geht davon nicht weg“, so Dr. Ahmmed Ziah-Taufig, Facharzt für Chirurgie und Plastische Chirurgie und Präsident der Gesellschaft für Plastische Chirurgie, aus Köln gegenüber STYLEBOOK.de. Mit Anlagen zur Cellulite werden selbst mega-schlanke Sportlerinnen die Dellen nie ganz weg bekommen. Besser also: Die kleinen Dellen lieben lernen!

Wer sich an den Grübchen stört – mit diesen fünf Tipps können Sie das Erscheinungsbild verbessern:

1. Sport
Dr. Ziah-Taufig: „Wenn man Sport macht, wird das Gewebe besser durchblutet und schwillt dadurch leicht an. Dieser Polstereffekt lässt die Dellen vorübergehend verschwinden.“

2. Schenkelklopfer
Tipp vom Experten: Der gleiche anschwellende Effekte stellt sich ein, wenn man sich kräftig auf die Oberschenkel klopft. Also hauen Sie der Cellulite doch einfach kräftig eine runter und erfreuen sich temporär an glatten Beinen.

3. Beine abstellen
Stellen Sie Ihre Beine beim Sitzen lieber parallel auf den Boden statt sie zu verschränken. Der Druck auf die Gefäße würde sonst die Entstehung von Dellen begünstigen.

4. Alkohol
Nein, nicht trinken, sondern auftragen. Anti-Cellulite Cremes mit hohem Alkoholgehalt führen ebenfalls zu Schwellungen im Gewebe und mogeln die Dellen optisch weg.

5. Selbstbräuner auftragen
Wie ausgeprägt Cellulite erscheint, ist oft eine Frage des Lichts. Bei leicht gebräunter Haut wirken die unschönen Dellen weniger auffällig. Auch Körperlotionen mit Schimmerpartikeln kaschieren. 

Wir sind auch auf Instagram: stylebook_de – hier folgen!