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Sommertrend: Die wilden Siebziger
von Maximiliane Schaeffer
10 coole Teile für den perfekten Seventies-Look

Hip-Hippie-Hooray! Die wilden 70er feiern diese Saison ihr modisches Revival. STYLEBOOK verrät, mit welchen Teilen der Look gelingt und wie man den Trend jetzt trägt.

Das Modebild der siebziger Jahre ist der stärkste Trend im Sommer 2015. Geschnürte Peasant-Blusen, fransiges Wildleder, farbiges Fake-Fur und wallenden Maxi-Kleidern sah man von Chloé bis Saint Laurent überall auf den Laufstegen. Dries Van Notens Models ließen sich für’s Defilee gar auf einer wollenen Blumenwiese zum friedlichen Sit-in nieder.

  • Dries van Noten Sommer 2015

    Foto: getty images

    Die Modenschau zur Sommer-Kollektion von Dries van Noten endete mit einem Sit-in auf einer wollenen Blumenwiese

Und selbst Tommy Hilfiger fröhnte dem Hippie-Trend mit einer vom Glam Rock der 70er-Jahre inspirierten Kollektion und verzichtete dafür sogar auf seinen charakteristischen Preppy-Look.  In diesem Sinne: Love and peace!

Diese zehn Key-Pieces brauchen Sie, um den 70er-Jahre Look zu stylen:

  • Foto: Getty Images

    Eine Peasant-Blouse

    Die Peasant-Blouse (zu deutsch: Bauernbluse) ist das Trend-Piece dieser Saison! Bei den SS15-Präsentationen zeigten Etro, Emilio Pucci und Chloé verschiedene Varianten des voluminösen Oberteils: mit Laternenärmeln, geschnürtem Ausschnitt, Cut-Outs, Stickereien oder gar schulterfrei. Wir entscheiden uns für die weiße Version mit Spitze und Schleifenkragen von Chloé und kombinieren dazu – je nach Voranschreiten des Sommerbodys – Shorts und Römersandalen oder eine engere Boyfriend-Jeans in 7/8 Länge und Plattformsandalen mit Holzsohle

  • Foto: Getty Images

    Eine Fake-Fur Weste

    Janis Joplin und Jimi Hendrix trugen sie in den 70ern, heute schmücken sich It-Girls wie Kate Moss oder Sienna Miller damit: die Fellweste feiert in dieser Saison ihr modisches Revival – und zwar als 100 Prozent gewaltfreie Kunstfell-Version in Farbe wie bei Tommy Hilfiger gezeigt. Ob kombiniert zum weißen Spitzenkleidchen, weiten Maxi-Rock oder zu Flared-Jeans, Shirt und Fedora-Hut – die Weste sorgt für den perfekten Boho-Look

  • Foto: PR

    Ein geripptes Funnel-Neck Shirt

    In „Love Story“ (1970) trug Ali MacGraw (76) gerippte, enge Funnel-Neck Shirts zu Mini-Shorts und Flared-Jeans. Wir tun es ihr im diesjährigen „Summer of Love“ gleich. Kombiniert zu Culottes und Plattform-Sandalen erhalten die sportlich-braven Retro-Rippshirts einen eleganten Twist und können mühelos ins Büro ausgeführt werden. Auf Partys darf der Saum sogar etwas höher rutschen: Bauchfrei ist in diesem Sommer wieder salonfähig

  • Foto: Getty Images

    Einen schmalen Flechtgürtel in Cognac

    Goldene Mitte: Ob zum Boyfriend-Hemd mit Fake-Fur Weste, zur neuen Layering-Kombination aus Maxirock und Tunika oder, wie bei Gucci gesehen, zum Mini-Kleid: cognacfarbene, schmale Flechtgürtel mit Goldschnalle verleihen unseren Sommer-Outfits eine extra Portion Vintage-Flair – und unserer Taille eine feminine Silhouette

  • Foto: Getty Images

    Ein Paar Clogs

    Von wegen Bullerbü... Die schwedischen Holztreter sind zurück und der perfekte Begleiter zur 70’s Flared-Jeans und Wildleder-Bluse. Besonders cool wirken sie, wie von Kate Bosworth vorgemacht, gestylt zum 70's Lederkleid in Apricot. Einen romantischen Touch erhalten die rustikalen Lässig-Latschen kombiniert zum weißen Spitzenkleidchen. Mit schwarzen Culottes und Bluse werden sie sogar bürotauglich

  • Foto: Getty Images

    Ein Disco-Glitzerkleid

    „Night Fever, night fever, we know how to do it!“ – das weiß auch Hedi Slime und schickte seine Models für Saint Laurent kurzerhand in mit Perlen und Pailetten bestickten Glitzerkleidchen über den Catwalk. Kombiniert werden die Mini-Hängerchen mit „70’s Glam Rock“-Allure zu farbigen Fake-Fur Westen und Plattform-Sandalen in metallischen Tönen

  • Foto: Splash News

    Eine Wildleder-Fransentasche

    Go West! Fransen, die an den Armen einer Lederjacke, am Saum eines Rocks oder an den Enden einer Tasche hängen – so gesehen auf den Laufstegen bei Paul & Joe und Emilio Pucci – sind zurück und sorgen für eine extra Portion Ethno-Flair. So kommt Bewegung in jedes Outfit! Poppy Delevingne (29) macht das Styling vor und kombiniert die Fransentasche zu Jeans-Shorts, Print-Shirt und Chucks. Damit das Ganze mehr an Woodstock als an Texas-Girl erinnert, bleibt der Cowboy-Hut im Schrank

  • Foto: Getty Images

    Eine Flared-Jeans

    Die Schlaghose – wohl das Stilsymbol der Hippiebewegung – feiert mit dem 70’s Revival in der Mode ihr Comeback auf den Lauftstegen und den Straßen, z. B. bei Tommy Hilfiger, Tom Ford und Balmain. Kombiniert zum weißen Boyfriend-Hemd, Clogs oder Ankle-Boots und einem als Gürtel umfunktionierten, gemusterten Seidenschal wird sie bürotauglich. Echte Fashionistas stylen sie zum Jeanshemd – für den perfekten All-Over-Denim-Look

  • Foto: Getty Images

    Einen Fedora-Hut

    Brigitte Bardot hat ihn schon in den 70ern getragen, heute machen es ihr Fashionistas wie Bloggerin Chiara Ferragni (28) nach: die Rede ist vom Fedora-Hut, eine Kopfbedeckung aus Filz, meist verziert mit einem schmalen Band um die Hutkrone. Früher wie heute verleiht er jedem Outfit – ob Trench-Kleid oder Flared-Jeans und Shirt – einen lässigen Touch. Die Haare fallen entweder über die Schultern oder werden zu einem lockeren, tiefsitzenden Dutt gebunden

  • Foto: Getty Images

    Einen Maxi-Rock

    Greetings from Santa Fe! Wallende, taillenhohe Maxi-Röcke aus weißer Spitze versprühen echtes 70’s Bohème-Urlaubsflair. Kombiniert wird der luftige Rock (wie bei Just Cavalli gesehen) zu Riemchensandalen und einem Jeanshemd oder zur weißen Oversized-Bluse. Erprobte Siebziger-Fashionistas können – Max Mara hat’s vorgemacht – die geschlitzte Rock-Version zu kniehohen Wildlederstiefeln stylen. Wer möchte und darf, betont seine Taille zusätzlich mit einem schmalen, geflochtenen Ledergürtel

Hier gibt es alles für den Seventies-Look:

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