Zu viel Photoshop
Meghan Trainor zieht neues Musikvideo zurück

Im Video zu ihrer neuen Single „Me Too“ wurde die Taille von Meghan Trainor (22) per Bildbearbeitung künstlich schlank gemacht. Als der Sängerin die Manipulation auffiel, reagierte sie prompt.

Meghan Trainor hat ihre Karriere darauf aufgebaut, Frauen zu sagen, dass sie ihre Kurven feiern sollen. Sie selbst geht als strahlendes Beispiel voran. In ihrem Hit „All About That Bass“ etwa singt sie Zeilen wie „It's pretty clear, I ain't no size two,“ (zu Dt.: „Es ist ziemlich deutlich, dass ich keine Größe 36 trage“) und kritisiert offen den Einsatz von Bildbearbeitungsprogrammen. Ausgerechnet sie ist jetzt in eine peinliche Photoshop-Kontroverse verwickelt.

  • Meghan Trainor

    Foto: Getty Images

    Meghan Trainor steht zu ihren Kurven

Geständnis auf Snapchat
Auf Snapchat teilte Meghan Trainor ihren Fans am Montag mit, dass die Aufnahmen in ihrem neuen Musikvideo zu „Me Too“ unverhältnismäßig stark bearbeitet wurden. „Ich habe es runtergenommen, bis sie das in Ordnung gebracht haben. Meine Taille ist nicht so winzig.“ Damit ihre Fans auch genau verstanden, was sie damit meinte, postete sie den Fotovergleich auf Instagram.

The real #metoo video is finally up! Missed that bass. Thank you everyone for the support 💙

Ein von Meghan Trainor (@meghan_trainor) gepostetes Foto am

Trainor übernimmt die Verantwortung
Im Interview mit „ET“ erklärt Meghan Trainor jetzt, die umstrittene Version des Videos selbst abgesegnet zu haben, da ihr die Manipulationen nicht aufgefallen sei. Sie hätte sich bei der Abnahme voll auf eine Auto-Szene konzentriert, die aufwendig mit einem Filter bearbeitet wurde. „Es war alles sehr gehetzt und ich vermute, ich habe den Tanz-Szenen nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt.“ Erst als ihre Fans das Video online kommentierten und Screenshots daraus teilten, habe sie ihre viel zu schlanke Taille bemerkt. „Dann bin ich ausgeflippt und habe alle angerufen.“

 

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