Viola Davis schreibt TV-Geschichte
Das bewegende Leben der Emmy-Gewinnerin

Das wurde aber auch Zeit: Zum ersten Mal ist eine dunkelhäutige Schauspielerin mit einem Emmy als beste Darstellerin in einer Dramaserie ausgezeichnet worden. Viola Davis (50) freute sich riesig über den Preis. Noch viel bewegender: Die Lebensgeschichte der Schauspielerin – im Video.

Für ihre Rolle in der Serie „How to Get Away with Murder“ hat Viola Davis am Sonntag den wichtigen Emmy gewonnen – in ihrer emotionalen Dankesrede thematisierte sie die Ungleichheit in Hollywood und erntete dafür viel Applaus.

Ungleiche Möglichkeiten
Mit einem Zitat eröffnete Viola Davis ihre bewegende Rede: „In meinem Kopf sehe ich eine Linie. Und auf der anderen Seite dieser Linie sehe ich grüne Felder, hübsche Blumen und wunderschöne weiße Frauen, die mir ihre Arme entgegenstrecken, aber ich komme einfach nicht über diese Linie.“ Die Worte der Sklavenhelferin Harriet Tubman stammen aus dem 18. Jahrhundert, doch noch immer würde es vielen Frauen so gehen. Doch das Einzige, was dunkelhäutige Frauen von anderen unterscheide, seien die fehlenden Möglichkeiten, so die „How to Get Away with Murder“-Darstellerin. Im Klartext: „Man kann keinen Emmy für Rollen gewinnen, die einfach nicht da sind.“

Die Zeiten ändern sich
Es gebe einfach nicht genügend Rollen für schwarze Frauen. Dass sich das langsam aber sicher ändert, zeigte sich bei den Emmys 2015: Neben Viola Davis war auch „Empire“-Kollegin Taraji P. Henson (45) in derselben Kategorie nominiert und unterstützte ihre Kollegin mit Standing Ovations, während „Scandal“-Star Kerry Washington (38) einige Tränen verdrücken musste. „Das ist für alle Taraji P. Hensons, Kerry Washingtons, die Halle Berrys, Nicole Beharies, die Meagan Goods und Gabrielle Unions: Danke, dass ihr uns über diese Linie gebracht habt. Danke an die Television Academy. Danke“, schloss Davis ihre Rede.

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