Thema

Schonungslos ehrlich
von Friederike Ostermeyer
US-Star zeigt uns ihren Milchbusen

Tropfende Muttermilch, hartnäckige Extrapfunde: Profi-Tänzerin Peta Murgatroyd (30) zeigt gnadenlos ehrlich, wie der Körper nach einer Schwangerschaft wirklich aussieht und reagiert. Es gibt allerdings einen Haken.

Viele frisch gebackene Promi-Mütter scheinen nicht von dieser Welt zu sein. Kaum ist das Baby da, zeigen sie sich rank und schlank in der Öffentlichkeit, strahlen was das Zeug hält und tun so, als ob es die leichteste Übung überhaupt wäre, sich zwischen Windeln wechseln und Kindergeschrei zusätzlich noch um ein stählernes Sixpack zu kümmern. So stolzierten Models wie Heidi Klum oder Bar Rafaeli (31) wenige Wochen nach der Geburt elfengleich über den Laufsteg und auch Hilaria Baldwin (33) postete gerade mal 24 Stunden nach der Niederkunft ein lässiges Foto, sodass man denken könnte, sie habe das Kind völlig ohne Strapazen zur Welt gebracht. Erfahrene Mamas wissen, dass die Realität ganz anders aussieht. Auch unter Promi-Müttern scheint sich langsam eine Gegenbewegung zu etablierten.

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Peta Murgatroyd bricht mit Tabus

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Ein erschöpfter, tropfender Körper

Extrapfunde hin oder her, Petas Fotos sind weit schonungsloser als die ihrer Promi-Kollegen.  Auf ihrem neusten Posting ist deutlich ihr von Muttermilch durchnässtes T-Shirt zu erkennen. „Auslaufende Brüste sind so was von nicht heiß. LOL“, schreibt sie darunter.

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Dafür erntet sie von ihren Followern Beifall. Denn so kurz nach der Geburt ist der Körper meist eine erschöpfte Angelegenheit und wenn etwas auf Kopfdruck strahlt, dann ist es erster Linie das Baby. Auch sorgt dieses Foto samt Text unter Mama-Kreisen für erleichtertes Aufsehen.


„Heilung braucht ihre Zeit“

Zu einem anderen Foto, auf dem sich Peta nur acht Tage nach der Entbindung zeigt, schreibt sie: „Als ich das Krankenhaus verließ, sah ich aus wie im fünften Monat. Viele Leute denken, Frauen sollten direkt auf ihr Gewicht, das sie vor der Schwangerschaft hatten, zurück schrumpfen. Das ist in den meisten Fällen einfach nicht wahr. Der weibliche Körper ist unglaublich und widerstandsfähig, aber Heilung und Stärkung brauchen ihre Zeit."

Warum die Sache trotzdem einen Haken hat 

Peta Murgatroyd macht mit ihren Bildern zweifellos Mut. Doch ist sie in erster Linie auch Medien-Profi, die es genau versteht ihr Nicht-Perfekt-Sein, perfekt zu inszenieren. So blieb ihr für das T-Shirt mit Muttermilch-Unfall genug Zeit, sich vorher ein strahlendes Make-Up aufzulegen. Ebenso thront ihre „After-Krankenhaus-Kugel“ auf einem makellosen, vom vielen Tanzen gestählten Körper. Um mit den hartnäckigen Mythen wirklich aufzuräumen, reichen die Bilder nicht. Aber immerhin ist ein Anfang gemacht.

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