Trainer Barry Jay von „Barry’s Bootcamp“
von Özlem Evans
Dieser Mann hält die Stars fit!

Kim Kardashian, Katie Holmes, Britney Spears, Nicolette Sheridan, Jessica Alba, Christina Applegate und Jake Gylenhaal – sie alle haben bis auf ihren Promi-Status auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Außer, dass sie sich gern von diesem Mann fit quälen lassen: Barry Jay – Gründer von „Barry’s Bootcamp“.

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    Foto: splash news

    Katie Holmes trainiert bei Barry, genau wie...

Die berühmteste der Kardashian-Geschwister machte sich dort für ihre Hochzeit mit Basketballer Kris Humphries fit und schwärmt regelmäßig auf ihrer „Twitter“-Seite von den Workouts: „Es ist eine Tortur, aber ich liebe es. Ich sehe sofort einen Unterschied“.
 
Sie und alle anderen Stars, die sich das einstündige „Bootcamp “ antun, könnten es mit einem Privat-Trainer auch angenehmer haben. Stattdessen schwitzen sie mit 10-15 anderen in seinen Studios in Südkalifornien. Warum? Stylebook besuchte den Star-Trainer in West Hollywood und fragte nach.
 

Barry Jay: „Sie wollen das beste Workout, das es gibt. Ja, sie sind Prominente, aber am Ende des Tages sind sie wie du und ich. Sie wollen Spaß haben. Sie wollen motiviert werden. Vor allem müssen sie oft schnell Resultate sehen für Dreharbeiten, für Musikvideos, für Interviews und wenn sie den Roten-Teppich-Look brauchen, kommen sie hier her. Sie möchten ein Workout, bei dem sie wissen, dass sie das Studio klitschnass verlassen werden.“
 
Das Programm besteht aus dem Wechsel zwischen Laufband- und Hanteltraining. In kurzen Intervallen wird erst auf dem Laufband der Herzkreislauf trainiert, dann mit Gewichten gearbeitet, um sofort zurück auf das Laufband zu gehen. Pausen sind unerwünscht. Die Musik ist laut, der Raum verdunkelt.
 
„Die Kurse sind wirklich hart, das kann man nicht leugnen. Was aber das Ausschlaggebende ist, dass wir dich motivieren, das meiste aus dir rauszuholen. Es geht dabei nicht darum, in welcher Kondition du dich gerade befindest. Jeder hat sein persönliches Limit, das er mir geben kann und meine Mission ist es, dieses Limit zu fordern. Das Bootcamp ist der härteste Fitnesskurs, den es gibt, weil von ganz leicht bis ganz schwer alle Hanteln hinzugezogen werden, sogar der toughste Typ wird den Schmerz in der Brust spüren. Du bekommst ein Widerstandstraining, deine Ausdauer wird herausgefordert und du arbeitest mit deinem eigenen Körpergewicht, mit Push-Ups zum Beispiel. Wir konzentrieren uns außerdem an jedem Tag auf eine Körperregion. Montags werden nur die Arme trainiert, es ist 'Arm-Tag'.  Dienstags ist 'Po und Bein-Tag' und so weiter. Deswegen ist unser Training so effektiv.“
 
Eine besondere Behandlung bekommen hier auch die Promis nicht. Es gibt keine Duschen, keine Spinde, aber dafür einen Chef und Personal, das dich namentlich begrüßt – ob Promi oder nicht.
 

Barry Jay: „Wenn Kim Kardashian in den Raum kommt, ist sie Teil der Fitnessgang, trainiert ganz normal mit. Mich hat noch nie einer der Promis nach einer bevorzugten Behandlung gefragt. Sie wissen, was sie hier bekommen. Wenn sie was anderes wollten, könnten sie sich das sicherlich leisten, aber sie wollen das, was wir hier bieten.“
 
Das sind Fitnesstrainer, die aussehen wie Topmodels, Kurse, die um fünf Uhr morgens beginnen und um kurz vor 23 Uhr enden und gerade mal knapp 20 Dollar kosten.
 
Barry Jay: „Nach dem Bootcamp gehst du mit einem natürlichen High raus. Du hast das Gefühl, du hast was erreicht, die Kameradschaft und der Zusammenhalt gibt dir ein gutes Gefühl. Die Leute kennen sich, sie halten zusammen durch. Man ist dort drin nicht allein, es ist ein Teamgefühl.“
 
Barry lebt das, was er seinen Kunden verkauft. Er steht jeden Tag um 3.45 Uhr auf und um 5 Uhr auf der Fitness-Matte, um den ersten Kurs zu geben. Er ernährt sich von Hühnchen, Gemüse und Eiweiß. Seine Karriere begann der New Yorker hinter dem Tresen eines Fitness-Studios in Hollywood. Schnell wurde er zu einem der gefragtesten Trainer. Kleine Sünden erlaubt er sich nicht, seinen Kunden aber schon.
 
Barry Jay: „Wenn man sich wirklich klar macht, was ‚ab und zu’ bedeutet, ist das in Ordnung. Wenn man sich 98 Prozent der Zeit sehr gut und sauber ernährt und den Rest der Zeit – an Geburtstagen, Feiertagen, Urlaub – nicht so gut, dann ist das völlig okay.“
 
Ob es das beste oder einfach nur das schlimmste Workout der Welt ist – Stylebook machte den Test und traute sich in eine Fitness-Stunde in „Barry’s Bootcamp“ in West Hollywood. Hier geht's zum Erlebnisbericht…

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