Diss vom „Sex and the City“Erfinder
Das Happy End zwischen Carrie und Mr. Big ist ein Fehler!

Nicht alle Zuschauer waren so richtig glücklich mit dem Ende von „Sex and the City“. Auch Serien-Schöpfer Darren Star (54) erklärte nun seine Unzufriedenheit darüber und warum Mr. Big und Carrie NICHT hätten zusammenfinden dürfen.

Carrie Bradshaw und ihr Mr. Big – nach allen Strapazen glücklich bis ans Lebensende. Wer mit dem Serienausgang von „Sex and the City“ nicht ganz einverstanden war, hat etwas mit Darren Star gemeinsam. Der Mann, der die Buchvorlange von Candace Bushnell (57) einst fürs Fernsehen adaptierte, zeigt sich heute schwer enttäuscht von dem typischen Rom-Com-Finale.

  • Carrie und Mr. Big erleben in „Sex and the City“ ihr Bilderbuchende

    Foto: getty images

    Carrie und Mr. Big erleben in „Sex and the City“ ihr Bilderbuchende

Mr. Big plötzlich doch der Richtige?
Obwohl uns Mister Big Staffel für Staffel als emotional abweisender Beziehungs-Phobiker verkauft wurde, endet Carrie mit genau ihm. Die unabhängige Kolumnistin mit dem beneidenswerten Schuhschrank wirft ihr fabelhaftes New Yorker Singleleben für einen Typen weg, der ihr jahrelang immer wieder das Herz brach. Trotzdem sollen wir uns für sie freuen und darauf vertrauen, dass plötzlich alles anders wird, Carrie und Big glücklich bis an ihr Lebensende zusammenbleiben.

Langweiliges Rom-Com-Ende
„Sex and the City“-Serienschöpfer Darren Star geht es mit dem Ende der Show wie vielen von uns: In seinen Augen wird das vermeintliche Happy End der einst so innovativen Serie nicht gerecht. Er selbst hat die Verantwortung irgendwann weitergegeben und das Finale damit nicht persönlich „ruiniert“.

„Ich glaube, am Ende hat die Show das betrogen, wofür sie stand,“ erklärt Star in seinem neuen „Kindle Singles Interview“. „Nämlich, dass Frauen ihr Glück schlussendlich nicht mit einer Hochzeit finden. Die Serie hatte sich von den romantischen Komödien abgrenzen sollen, die davor rausgekommen waren. Darum hingen Frauen so an ihr.“ Star bedauert es daher sehr, dass sie zum Ende hin ins Konventionelle abdriftete.

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