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Zickenkrieg vor den MTV Video Music Awards
Miley Cyrus disst Nicki Minaj

Das kann ja heiter werden: Wenige Tage vor den MTV Video Music Awards teilt Gastgeberin Miley Cyrus (22) gegen Nicki Minaj (32) aus. Die Rapperin wird das Event jedoch trotz ihrer Schimpftirade gegen ungerechte Nominierungen mit einer Performance eröffnen.

Nicki Minaj darf bei den MTV Video Music Awards mit „Anaconda“ nicht auf einen Award für das beste Video hoffen. Nach der Bekanntgabe der diesjährigen Nominierungen hatte sie sich darüber auf Twitter echauffiert. In ihren Augen hätten nur schlanke, weiße Mädchen eine Chance auf den Preis. Miley Cyrus bezog damals im Gegensatz zu vielen Kollegen keine Stellung, ausgerechnet zwei Tage vor dem Event am 30. August meldet sie sich doch noch zu Wort.

  • Miley Cyrus und Nicki Minaj

    Foto: Getty Images

    Miley Cyrus und Nicki Minaj werden bei den MTV VMAs aufeinandertreffen

Nicki Minaj nur beleidigt?
„Wenn du Dinge mit einem offenen Herzen tust, wirst du gehört und ich würde dein Statement respektieren. Aber ich respektiere dein Statement nicht, wegen der Wut, die darin lag“, stellt Miley jetzt im Interview mit der „New York Times“ klar. Nicki Minaj habe keinen Ärger transportiert, der sich gegen eine große Ungerechtigkeit richtet, es sei ihr nur um sich selbst gegangen. Sie wolle zwar nicht wie ein Miststück klingen, wenn Nicki Minaj aber wirklich Rassismus bei den MTV Video Music Awards vermuten würde, hätte sie ihre Botschaft anders rüberbringen können, meint Miley.

Kommunikationstipps von Miley Cyrus
„Das ist der Grund, warum ich denke, dass es wichtig ist, nominiert zu werden: Es gibt überall Mädchen mit diesem Figurtyp.“ Ginge es nach Miley Cyrus, hätte Nicki Minaj ihre Beweggründe genau so erklären können. Stattdessen habe sie einfach drauf los geschimpft. „Was ich gelesen habe, klang sehr nach Nicki Minaj“, und das sei kein Kompliment. Wer Nicki Minaj kenne, wisse, dass sie nicht sehr freundlich und „nicht sehr höflich“ sei.

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