E. L. James faul und geldgierig?
Shitstorm gegen „Fifty Shades“-Autorin

Autorin E. L. James (52) bleibt dem treu, was ihr in der Vergangenheit Millionen einbrachte. In ihrem neuen Buch erzählt sie „Fifty Shades of Grey“ einfach noch einmal von vorne. Fans quittieren das neue Projekt mit einem Shitstorm.

In der vergangenen Nacht wurde der neue Roman von E. L. James veröffentlicht – pünktlich zum Geburtstag ihres männlichen Hauptdarstellers Christian Grey am 18. Juni. „Grey“ landete durch unzählige Vorbestellungen schon vor dem Release auf den Bestsellerlisten. Die Reaktionen auf das neue Buch sind dennoch überwiegend enttäuscht.

  • E. L. James

    Foto: Getty Images

    E. L. James ist mit Fanfiction zur Millionärin geworden


Alles auf Anfang

Warum etwas Neues erfinden, wenn die alten Geschichten genauso gut funktionieren? Das dachte sich E. L. James wohl bei ihrem neuen Buchprojekt. In dem „Fifty Shades of Grey“-Ableger „Grey“ erzählt sie zwar aus der Perspektive von Christian Grey – an der Geschichte ändert sich deswegen aber herzlich wenig. Das scheint mittlerweile auch den Fans aufgegangen zu sein, die ihrem Ärger über Twitter-Botschaften Luft machen.

Geschenk an die Fans oder reine Faulheit?
„Wollt ihr mich verarschen? ‚Grey‘ ist ‚50 Shades‘ aber aus Mr. Greys Perspektive? Zu faul, um ein neues Buch zu schreiben?“, heißt es etwa auf Twitter, oder: „‚Autorin‘ E.L. James hat ‚50 Shades‘ noch einmal aus der Perspektive des Typen geschrieben. Faules Schreiben und was noch schlimmer ist, es wird sich Millionen Mal verkaufen.“ Besonders Begriffe wie „faul“ oder „geldgierig“ fallen häufig. E. L. James wird diese Vorwürfe locker nehmen – vor dem Release hatte sie erklärt, sie bringe „Grey“ auf vielfachen Wunsch ihrer treuen Fans raus.

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