Zum Start der Filmfestspiele Venedig
Die Hotspots mit Glamourfaktor

Großes Kino: Jedes Jahr zur späten Sommerzeit lockt das Filmfestival von Venedig die Stars in die romantischste Stadt der Welt. STYLEBOOK verrät die Hotspots mit Glamourfaktor.

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    Foto: getty images

    George Clooney schippert durch Venedig. Er eröffnet Mittwochabend die Filmfestspiele mit dem Science-Fiction-Streifen „Gravity“

Das Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica, wie das Filmfest von Venedig offiziell heißt, ist neben den Festivals von Berlin und Cannes das wichtigste der Welt. Bei den Stars ist es der heimliche Favorit – vor allem wegen seiner familiären Atmosphäre.

Denn im spätsommerlichen Venedig finden sie neben dem Blitzlichtgewitter auf dem roten Teppich anders als im winterlichen Berlin oder hektischen Cannes vor allem auch ein bisschen Dolce Vita. Nicht wenige Leinwandstars funktionieren das Filmfest zum halben Familientripp um, schippern mit ihrer Sippe entspannt durch die Kanäle oder genießen bei eleganten Galadinners oder bei wilden Partys die Leichtigkeit des Seins.

Das eigentliche Festival findet allerdings nicht in der Stadt, sondern auf der vorgelagerten Insel Lido statt. Die öffentlichen Abschnitte des Strandes kann man getrost links liegen lassen. Lieber gleich in einem der mondänen Beachclubs auf Starspotting gehen. Zum 68. Filmfestival von Venedig (ab 31. August) werden neben Dauergast George Clooney auch Kate Winslet, Madonna, Jodie Foster, Colin Firth, Gwyneth Paltrow, Christoph Waltz, Matt Damon, Jude Law, Al Pacino und einige andere mehr erwartet.

VENEDIG-ADRESSEN MIT GLAMOURFAKTOR:

HOTEL: Das Luxushotel Cipriani (DZ ab 870 Euro) direkt gegenüber vom Markusplatz ist das Refugium der A-Liste Hollywoods. Eine Legende ist das Grand Hotel Excelsior direkt am Lido (DZ ab 250 Euro). Das Traditionshaus gilt seit über 100 Jahren als Stammadresse der Stars. Ein Geheimtipp ist das Ca' Pisani, Venedigs erstes Designhotel (Suite ab 370 Euro).

RESTAURANTS: In der Stadt der Gondeln und Brücken gibt es jede Menge exzellente Restaurants. Das Naranzaria wird von einem glamourösen Ehepaar betrieben, dem Grafen Brandino Brandolini d'Adda und der Gräfin Marie Brandolini d'Adda. Zu den Klassikern zählen kalte Vesperplatten, die überquillen mit Schinken und Salami sowie die guten Hausweine. Im Aromi, das sich im Hilton Molino Stucky befindet, köchelt mit Franco Luise einer der besten Küchenchefs Venedigs. Das Avogaria ist so ziemlich das einzige Lokal der Stadt im schlichten Minimaldesign, aber total angesagt.

BARS:
Es heißt, wer nicht in Harry's Bar war, hat Venedig nicht gesehen. Die Stammkneipe von Ernest Hemingway reizt nach wie vor Hollywoodstars und Touristen gleichermaßen. In der Gabbiano Bar im Hotel Cipriani haben die Promis schon unzählige Nächte durchgefeiert. Venedigs hippes Partyvolk trifft man in der B-Bar (im Bauer Hotel), einem Kultladen der 1970er Jahre. Und im glamourösen Centrale kann man essen und trinken bis nach zwei Uhr morgens, VIP-Gäste kommen direkt mit dem Boot vom Kanal aus. Im Sommer öffnet auf dem Lido das Aurora Beach – auch ohne Starauflauf perfekt für eine sonnige Auszeit.

SEHEN: Noch bis zum 27. November überrennen Künstler, Kunstbegeisterte und Jet-Setter wieder Venedig zur Kunstbiennale. Doch auch ohne Biennale könnte man in Venedig tagelang nur Kunst anschauen. Die besten Adressen sind das Guggenheim Museum, die Fondazione Prada und der Palazzo Grassi des französischen Milliardärs François Pinault. Und da die meisten Stars auch große Kunstliebhaber sind, ist die Chance, dort einen von ihnen zu treffen, gar nicht mal so gering.

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