Winona Ryder feiert Comeback
von Pia Sundermann
Das schönste Gesicht der 90er-Jahre ist zurück!

Die 90er-Jahre sind nicht nur in der Mode zurück, sondern auch auf der Leinwand. So feiert allen voran Schauspielerin und Generation-X-Ikone Winona Ryder (44) 2016 endlich ihr fulminantes Comeback.

  • Winona Ryder in The Edit

    Foto: Photograph by Drew Jarrett and courtesy of The EDIT, NET-A-PORTER.com

    Winona Ryder modelt für die aktuelle Ausgabe von „The Edit“ – und scheint sich in den letzten 20 Jahren optisch kaum verändert zu haben

Die letzten 20 (!) Jahre war es sehr ruhig um Winona Ryder. Zuletzt machte sie 2001 mit kuriosen Diebstählen und Depressionen auf sich aufmerksam. Danach schien es, als wäre ihre große Zeit in Hollywood vorbei. Sie spielte gerade mal in ein paar wenigen Nebenrollen z.B. in „Black Swan“ (2011), von einem echten Comeback konnte damals aber (noch) nicht die Rede sein.

  • Winona Ryder für The Edit

    Foto: Photograph by Drew Jarrett and courtesy of The EDIT, NET-A-PORTER.com

    Winona Ryder posiert jetzt auch wieder als gefragtes Model, wie hier für „The Edit“

Das unerwartete Comeback von Winona
Doch dank der neuen Netflix-Serie „Stranger Things“ (läuft seit dem 15. Juli), die jetzt schon als TV-Ereignis gefeiert wird, ist Winona Ryder wieder ganz groß da – und anders als man sie kannte. Die Schauspielerin hat sich neu erfunden, statt dem naiven Mädchen mit den braunen Rehaugen, präsentiert sich die 44-Jährige als reife, nachdenkliche Frau und Mutter, die in den 80er-Jahren ihren spurlos verschwundenen Sohn sucht.Damit könnte sie endlich an ihre großen Erfolge anknüpfen.

  • Winona Ryder in Stranger Things

    Foto: PR/Netflix

    In der neuen Netflix-Serie „Stranger Things“ spielt Winona Ryder eine Mutter, die ihren spurlos verschwundenen Sohn sucht

Winonas glorreiche Neunziger
In den 90er-Jahren war sie ein der gefeiertsten Schauspielerinnen ihrer Generation: Mit Kultfilmen wie „Edward mit den Scherenhänden“, „Meerjungfrauen küssen besser“ oder „Das Geisterhaus“ wurde sie berühmt. Es war schließlich „Reality Bites – Voll das Leben“ mit Ethan Hawke (45), der sie 1994 zu DER Teenie-Ikone der damaligen Generation X machte. Ob Mädchen oder Junge – die ganze Welt verliebte sich in die zierliche Amerikanerin: Frauen wollten so sein wie sie, Männer wollten sie. Und Winona konnte sich ihre Liebhaber aussuchen: So datete sie Rockmusiker Dave Pirner (52, „Soul Asylum“) ebenso wie Matt Damon (45). Ihre große Liebe aber war Johnny Depp (53), mit dem sie sich 1990 sogar verlobte. Doch der ließ sie 1993 wegen einen mageren Britin sitzen: Kate Moss (42). Ein Schock, den die zarte Winona angeblich nie verkraftet hat.

  • Winona Ryder

    Foto: Getty Images

    In den 90er-Jahren war Winona DAS Postergirl einer ganzen Generation

  • Johnny Depp, Winona Ryder

    Foto: Getty Images

    Johnny Depp und Winona Ryder galten 1989-1993 als DAS Traumpaar: Während sie bereits Anfang der Neunziger auf dem Höhepunkt ihrer Karriere war, fing seine gerade mit „21 Jump Street“ an

Die Teenie-Ikone hat sich neu erfunden
Mit Mitte 40 will es Winona nun noch einmal wissen und ihr Stern scheint tatsächlich wieder heller zu strahlen: Rag & Bone und Marc Jacobs buchten sie als Kampagnenmodel und aktuell ist sie auf den Titelblättern von „Harper's Bazaar“ und „The Edit“, das Magazin vom Luxus-Onlineshop Net-A-Porter, zu sehen. Für Winona war die Leinwandabstinenz übrigens keine negative Zeit. „Viele Leute dachten, dass ich nach 2000 einfach verschwand... Ich konzentrierte mich eben auf Dinge, die ich schon lange machen wollte – es war ein großes Erwachen, dass nichts mit der Öffentlichkeit zu tun hatte,“ so Winona gegenüber „The Edit“. Wir hoffen jedenfalls, dass Winona dieses Mal nicht so schnell von der Bildschirmfläche verschwinden wird.

  • Winona Ryder für The Edit

    Foto: Photograph by Drew Jarrett and courtesy of The EDIT, NET-A-PORTER.com

    Ihr Comeback feiert Winona auch als Covergirl und in einer Modestrecke von „The Edit“ und…

  • Winona Ryder für Harper's Bazaar

    Foto: Harpers Bazaar Germany

    … in der August-Ausgabe der deutschen „Harper's Bazaar“

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