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Wie sie leben, wie sie leiden
Sind Promi-Kinder anders?

Sie heißen Shiloh, Harper, Suri und Honor. Ihre Eltern sind Models, Schauspieler, Musiker. Sie werden verwöhnt, verhätschelt und verglichen. Es scheint, als hätten sie alles, nur kein normales Leben. Kurzum: VIP-Kids sind einfach anders. Wie anders, das hat STYLEBOOK zusammengefasst.

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    Foto: splash news

    Harper Seven Beckham (9 Monate)

    Sie ist Dauergast auf der Fashion Week und Mama Victoria (38) hat eine It-Bag nach ihr benannt. Harper Seven Beckham liegt Mode im Blut. Ob sie in die Fußstapfen von Mode-Mama Victoria tritt und Designerin wird?

Promi-Kids baden im Luxus:
Sie bekommen alles – und davon sehr viel! Verwöhnte Promi-Kids sorgen oft für mehr Umsatz im Einzelhandel, als eine Großfamilie das in einem Jahr schaffen könnte. Sie bekommen vergoldete Kinderzimmer, Schmuck, tonnenweise Spielzeug und Designerklamotten. Und Ortswechsel geschehen selbstverständlich nur in angemessenen Fortbewegungsmitteln wie Helikopter, Privat-Jet, Limousine mit Chauffeur.

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Promi-Kids müssen das Blitzlichtgewitter schon mit der Muttermilch schlucken:
Noch beliebter bei den Paparazzi als der Promi allein, sind Promis mit ihren Kindern. Wie ein Klatschreporter einmal in der „FAZ“ verriet, bringe zum Beispiel ein Abschuss der süßen Violet (sechsjährige Tochter von Ben Affleck und Jennifer Garner) bis zu 3.000 Dollar. Wer das unanständig findet – right! Denn nicht selten sind Schnappschüsse von den Promis selbst inszeniert. Oder warum gehen die meisten VIPs mit ihren Sprösslingen genau dort hin, wo sich Paparazzi treffen? Der Coldwater Canyon Park in Beverly Hills ist Hollywoods berühmtester Spielplatz – nicht nur, um mit dem Nachwuchs zu buddeln und zu toben, sondern für die eigene Publicity des Promis. Ernst wird es in Extremsituationen, etwa, wenn sich Promi-Eltern scheiden lassen. Der oft an die Öffentlichkeit getragene Rosenkrieg muss vor allem für beteiligte Kids furchtbar sein.

Promi-Kids haben die cooleren Freunde:
Die Spielkameraden und Freunde der Promi-Kids sind (sofern sie kein Brüderchen oder Schwesterchen haben), klar, andere Promi-Kids. Und natürlich wachsen sie mit all den Leuten auf, die wir so gerne mal treffen würden: Oscar-Gewinner, Super-Models, Rockstars.

Promi-Kids haben ulkige Vornamen:
Blue Ivy heißt die drei Monate alte Tochter von Beyoncé und Jay-Z. Sehr speziell! Einen ungewöhnlichen Namen trägt auch das Kind von Kate Hudson und Matt Bellamy: Bingham „Bing“ Hawn Bellamy heißt der neunjährige Spross. Die vier Kinder von Bob Geldof heißen Fifi Trixibelle, Pixie Frou-Frou, Peaches Honeyblossom und Heavenly Hirani Tiger Lilly. Kreativ auch die Namensfindung im Hause Beckham: Die erste Tochter von David und Victoria Beckham heißt Harper Seven. Ihre Brüder Romeo, Brooklyn und Cruz durften den Namen wählen und er stammt aus der Disney-Serie „Die Zauberer vom Waverly Place“. Besonders soll ihnen dabei die Figur Harper Finkle gefallen.

Promi-Kids wird die Karriere in die Wiege gelegt:
Businessplan „Berühmte Eltern“: In Papas und Mamas Fußstapfen zu treten, ist für die Kinder von Musikern, Schauspielern und Top-Models der einfachste und lukrativste Schritt in die eigene Karriere. Lourdes Ciccone, die Tochter von Madonna, ist von Geburt an Stil-Ikone und hat mittlerweile ihr eigenes Modelabel. Will Smiths Tochter Willow spielte bereits im Film „I Am Legend“ mit und ihr Song „Whip My Hair“ schaffte es auf Platz zwei der UK-Charts. Bei Stella McCartney schwingt doch immer der Verdacht mit, dass nicht nur ihr Talent, sondern auch ihr berühmter Nachname (Papa ist Beatles-Mitglied Paul McCartney) ihren Weg zur erfolgreichen Modedesignerin ebneten. Doch egal, wie erfolgreich Promi-Kids auch sind, eines sollte ihnen immer klar sein: Sie werden ständig an ihren prominenten Erzeugern gemessen. 

Promi-Kids – manche schaffen es und manche nicht:
Vielen Kindern von Prominenten fällt es schwer, etwas aus ihrem Leben zu machen. Manche geraten sogar auf die schiefe Bahn, kommen mit Drogen in Kontakt. Berühmtestes Beispiel ist Tatum O'Neal, die Tochter von Schauspieler Ryan O'Neal. Für ihre Darstellung im Film „Paper Moon“ erhielt sie 1974 als Zehnjährige einen Oscar. Danach wurde sie zum bestbezahlten Kinderstar der 70er-Jahre und zum Drogen-Junkie – bis heute. Die Kinder von Schock-Rocker Ozzy Osbourne, Kelly und Jack, behaupten beide, von Alkohol und Pillen endlich weg zu sein. Die Suchtanfälligkeit hätten sie von ihrem Vater geerbt, glaubt die Musiker-Tochter. Oder Blanket, der jüngste Sohn des King of Pop Michael Jackson. Normale Kindheit? Unmöglich. Er wächst isoliert vom „normalen Leben“ auf, wird auch zu Hause unterrichtet. Prognose: Egal, was er anstellt, er wird immer im Schatten des Vaters stehen.

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