WakeUpCall ist die neue IceBucketChallenge

Foto: Instagram / iamnaomicampbell, Twitter / jemima_khan

Charity-Selfie-Aktion: „Wake Up Call“
von Laura Pomer
Aufwachen mit den Promis

Nach dem allgemeinen Eiswasser-übern-Kopf-kippen greift der nächste Internet-Trend um sich: Stars wie Supermodel Naomi Campell (44), It-Girl Daisy Lowe (25) und Unicef-Botschafterin Jemima Khan (40) knipsen sich nach dem Aufstehen und stellen das verschlafene, ungeschminkte Selfie ins Netz. STYLEBOOK.de erklärt, was es mit der Aktion „Wake Up Call“ auf sich hat.

  • It-Girl Daisy Lowe

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    Foto: instagram / daisylowe

    Daisy Lowe

    Ihr „Wake Up Call“ („Weckruf“) erinnerte Model Daisy Lowe daran, ein verschlafenes Selfie zu posten und eine SMS an Unicef zu schicken. Dadurch leistete sie der Hilfsorganisation eine Spende für syrische Flüchtlingskinder. Nominiert wurde sie von ihrer Freundin...

„Kenn ich schon!“, könnte Ihre erste Reaktion sein: Bett-Selfies haben auf Instagram schließlich schon vor ein paar Monaten die Runde gemacht. Die neuesten, schläfrigen Schnappschüsse folgen jedoch eher dem Vorbild der „Ice Bucket Challenge“: Sie sind einer Internet-Aktion für den guten Zweck entsprungen.

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Aufwachen und Spenden
Daisy Lowe mit verwuschelten Haaren und müden Augen: Seinen „Aufwachmoment“ hielt das Model am Dienstag mit ihrer Handykamera fest und postete ihn auf Instagram. Damit unterstützt Lowe eine Kampagne von Unicef, „um den 6,5 Millionen Kindern zu helfen, die von den Konflikten in Syrien betroffen sind“, wie sie in der Bildunterschrift erklärt.

Wie’s funktioniert
Der „Wake Up Call“ (deutsch: „Weckruf“) soll gleich beim Aufwachen nicht nur an das Posten eines Selfies und das Nominieren drei weiterer Teilnehmer erinnern, sondern vor allem daran, zu spenden. Mit einer SMS und dem Text „SYRIA“ an die Nummer 70007 landen so knapp 6,40 Euro auf dem Konto des Kinderhilfswerks Unicef in Großbritannien. Das gesammelte Geld kommt syrischen Flüchtlingskindern zugute. Eine mehr als dringliche Aktion, betont Milliadärstochter und Unicef-Boschafterin Jemima Khan im Interview mit „Daily Mail“. Sie hat auf einer Reise in ein jordanisches Flüchtlingslager eine „verzweifelte Situation“ vorgefunden. Klar, dass auch sie ein Selfie aus dem Bett gepostet hat, wie auch Supermodel Naomi Campbell und immer mehr andere Promis.

Die neue „Ice Bucket Challenge“
Internet-Kampagnen sind aktuell das Mittel der Wahl, um auf die Probleme dieser Welt aufmerksam zu machen und zum Aktiv-Werden zu motivieren. Bis vor kurzem sorgte die „Ice Bucket Challenge“ für Aufmerksamkeit und Spenden für die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Mit erfreulichem Ergebnis: Laut Ausssagen der US-amerikanischen Hilfsorganisation „ALS Association“ kamen dabei in gerade einmal 30 Tagen knapp 79 Millionen Euro zusammen.

Hoffentlich wird für die syrischen Kriegskinder ebenfalls ein hoher Betrag gesammelt. Und wenn die Stars sich dabei ein wenig profilieren können – sei’s drum.


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