Thema

Magerwahn, Psychodruck,…
Tyra Banks rechnet mit Modelbranche

In den 90er Jahren gehörte Tyra Banks (41) zu den bekanntesten Supermodels überhaupt. Damals sei der Job aber noch um einiges leichter gewesen – heute müssten junge Models rund um die Uhr perfekt sein, kritisiert Banks jetzt ihre ehemalige Jobbranche.

Als absolutes Topmodel trug Tyra früher Konfektionsgröße 36, wie sie in einem aktuellen Instagram-Post verrät. Heutzutage müssten professionelle Models jedoch „dünner als dünn“, immer top gestylt und in den sozialen Netzwerken möglichst beliebt sein, kritisiert sie.

  • Tyra Banks

    Foto: Getty Images

    Tyra Banks weiß, wie hart der Modeljob heutzutage ist

Immer und überall perfekt?
„Models haben heute so viel Druck“, beginnt Tyra Banks ihre Abrechnung mit der Branche. „Sie müssen sowohl am Set als auch abseits davon gut aussehen. Bei Modenschauen müssen sie backstage so erscheinen, als würden sie bereits auf dem Catwalk sein.“ Bei ihr sei das damals ganz anders gewesen, wie ihr dazugehöriges Foto beweist: „Ja, das bin ich als Teenager, direkt vor einer YSL-Show. In Sneakern, kariertem Flanellhemd und schlechten Jeans.“ Damals habe auch für Größen wie Yves Saint Laurent (†71) nur gezählt, wie ein Model auf dem Laufsteg performt – nicht backstage.

Druck von allen Seiten
Wer Erfolg haben will, brauche zudem viele Follower auf Instagram und Co. Regelmäßige Selfies müssen sein – und die dürfen weder zu perfekt noch zu sehr nach „Normalo“ aussehen. Der anhaltende Magerwahn ist Tyra Banks ebenfalls ein Dorn im Auge: „Sie müssen schlanker als schlank sein. Dünner als dünn.“ Sie habe damals zwar auch auf ihr Gewicht achten müssen, allerdings habe sie die amerikanische Größe 6 (hier 36) getragen, nicht die berühmt berüchtigte Size Zero. „Ich bin jeden Tag hier und feuere euch an. Bleibt stark, Mädels!“, bleibt Tyra den Models dieser Zeit nur zu wünschen.

Anzeige

Kommentare


Blogs