Neu für Serienjunkies: US-Hit „Masters of Sex“
Lass uns über Sex reden

Voyerismus, Sex und jede Menge nackte Haut. Die US-Serie „Masters of Sex“ zeigt die Anfänge der Sexualforschung im prüden Amerika der 1950er Jahre – unaufdringlich und genial.

Wir lieben „Sex and the City“. Doch wie die weibliche Sexualität wirklich funktioniert (außer, dass Frauen Sex haben können wie Männer und sogar ejakulieren können), erfahren wir darin nicht wirklich. Dafür gibt's jetzt die gefeierte US-Serie „Masters of Sex“.

Darin flirten und forschen William Masters und seine Assistentin Virginia E. Johnson, genial gespielt von Michael Sheen (46) und Lizzy Caplan (32). Als verklemmter Gynäkologe und aufreizende Assistentin wollen sie das Sexualverhalten der Frau erforschen. Dafür beobachten sie in ihrem Labor Probanden beim Sex. Rein platonisch bleibt auch ihre Zusammenarbeit nicht, sehr zum Leidwesen von Masters Ehefrau.

Das ganze, und das ist das Geniale, spielt nicht etwa heute, sondern im prüden Amerika der 50er- und 60er-Jahre. Und wie bereits beim Serien-Erfolg „Mad Men“ setzten die Macher auf eine anmutige Vintage-Kulisse, so dass die „FAZ“ über die Serie treffend und kurz schrieb: „Mad Men trifft auf Schwarzwaldklinik“.

„Masters of Sex“ ist in den USA ein Publikumsliebling, in Deutschland hat es die Serie bisher nur ins Nischen-Programm von ZDFneo geschafft. Ab dem 8. Mai gibt’s alle Staffeln und was sie bisher noch nicht über Sex wussten beim Streamingdienst „Watchever“ zu sehen.

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