WM-Star Fatmire Bajramaj
„Unser Laufsteg ist der Fussballplatz“

Sexy? Ja! Stark? Und wie! Die 23-jährige Fatmire „Lira“ Bajramaj ist nicht nur eines der schönsten Gesichter der Frauen-Fußball-WM, sondern eine Kämpfernatur.

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    Foto: PR

    Lira Bajramaj

    „Das Glamour-Girl des deutschen Fußballs“

„Der Platz ist unser Laufsteg.“

Lira Bajramaj

Früher durfte Lira Bajramaj nicht kicken, weil ihr Vater dagegen war. Die Familie floh wegen des Bürgerkriegs aus dem Kosovo nach Deutschland, als Lira vier Jahre alt war. Das Mädchen wuchs in Mönchengladbach auf und wurde eine „typische Straßenfußballerin“. Heute ist Liras Vater ihr größter Fan.  Aus gutem Grund!

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Lira Bajramaj ist der Star des deutschen Frauenfußballs. Jogi Löw, Nationaltrainer der Männer, schwärmte von der Leichtfüßigkeit, der Kreativität und den Dribblings der Mittelfeldspielerin, und selbst ein Mesut Özil lässt sich zu einem „Nicht schlecht für ein Mädchen“ hinreißen.

Mesut Özil und Lira Bajramaj standen zusammen für zwei Online-Spots der Nike-Kampagne „Make Yourself“ vor der Kamera, lieferten sich dort ein schnelles Tor-Duell.  In dem Video „Lira's Manifest“ glosst sie sich dagegen die Lippen, trägt Pumps und geht shoppen, um in der nächsten Einstellung mit Vollspann auf ein Tor zu ballern. „Der Platz ist unser Laufsteg“, sagt Bajramaj.

Ihr Ziel? Der WM-Titel, klar. Ein kleiner Seitenhieb darf erlaubt sein: „Wir holen den Triumph, den unsere Männer gerne mal wieder hätten.“ Lira Bajramaj wurde mit der deutschen Nationalmannschaft bereits 2007 Weltmeisterin. Weitere Erfolge: 2009 der Sieg bei der Europameisterschaft, 2010 und 2011 die Deutsche Meisterschaft.

Vor 40 Jahren war Frauenfußball in Deutschland noch verboten!

Mit der sechsten Frauen-WM wird der Rummel um den Frauenfußball immer größer. Und damit die Nebenwirkungen immer stärker. Die Aufmerksamkeit der Presse und die Erwartungen der Fans steigen, die Kritik wird barscher, dazu kommen Gerüchte um mögliche Transfers und lukrative Werbedeals.

Fatmire Bajramaj verdient wie ihre männlichen Kollegen inzwischen einen sechsstelligen Betrag und muss sich von Marketingexperten prompt Vergleiche mit der ehemaligen Tennisspielerin Anna Kournikova gefallen lassen.

Die blonde Russin gewann nie ein großes Turnier, konnte sich aber wegen ihres Aussehens und ihrer Romanze zu Popstar Enrique Iglesias bestens vermarkten. Fußballerinnen galten bislang immer als Mannsweiber. Dank Lira schließen sich Mode und Fußball nun nicht mehr aus, der Sport gilt plötzlich als sexy – kein Wunder, bei diesen Bauchmuskeln! In einem Pokalfinale trug die „selbstbewusste Tussi“ (Lira über Lira) rosa Fußballschuhe, und im Sportstudio traf sie zweimal die Torwand – mit Stöckelschuhen.

Für Stylebook ist Fatmire Bajramaj schon jetzt die Fußballerin des Jahres!

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