Sie weiß, wie es geht
Jessica Biel startet Sexualkunde-Serie

Viele junge Frauen wissen nicht so genau, was in ihren Körpern eigentlich vor sich geht. Mit einer neuen Serie von Aufklärungsvideos will Jessica Biel (33) das ändern.

Jessica Biel und Justin Timberlake (34) sind mittlerweile glückliche Eltern des 5 Monate alten Silas Randall – mit Empfängnis kennen sie sich also bestens aus. Das habe, als sie sich erstmals ernsthaft mit dem Gedanken an ein Baby auseinandersetzte, noch anders ausgesehen. „Ich habe so lange die Pille genommen, wie schwer wird es schwanger zu werden?“, sei nur eine der Fragen gewesen, die sich Jessica Biel damals stellte, wie sie im "Glamour"-Interview erzählt. „Plötzlich wurde mir klar, dass ich nicht wirklich wusste, was in meinem eigenen Körper vorgeht. Es war erschreckend.“

  • Jessica Biel

    Foto: Getty Images

    Jessica Biel will junge Frauen aufklären und im Idealfall die Rate an ungewollten Schwangerschaften reduzieren

Zu viele ungeplante Schwangerschaften
Jessica Biel beschloss, etwas zu unternehmen und tat sich mit Aktivistin Saundra Pelletier zusammen. Die Gründerin der Non-Profit-Organisation WomanCare Global unterstützte bislang vor allem Frauen in Afrika, will sich nun allerdings auf die Aufklärung in den Vereinigten Staaten konzentrieren. „Mehr als die Hälfte der Schwangerschaften in unserem Land sind nicht geplant und in nur 22 Bundesstaaten ist Sexualkundeunterricht in öffentlichen Schulen vorgeschrieben“, erklärt Pelletier im Interview mit „Glamour“. „Jessica und mir ist klar geworden, dass wir dabei helfen können, daran etwas zu ändern.“

Keine falsche Scham
Vor diesem Hintergrund will das Duo über die Website der Organisation eine Reihe von Videos veröffentlichen, in denen Themen diskutiert werden, die alle Frauen betreffen. Die Idee ist, „Geschichten von Mädchen, Ängsten und Unsicherheiten“ auf eine Art zu teilen, die informativ aber trotzdem „witzig, klug und originell ist.“ Jessica Biel geht mit gutem Beispiel voran. „Ich war in einer Schulaufführung, trug einen grauen Bart und diese Binde in der Größe eines Skateboards und dachte: ‚Was passiert hier mit mir?‘“, erinnert sie sich an ihre erste Periode. „Wir wollen, dass Mädchen genau wissen, was in ihren Körpern passiert, damit sie keine Angst haben, sich schämen oder unwohl fühlen.“

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