Shia LaBeouf nach Tüten-Auftritt bei der Berlinale
Schauspieler macht sich selbst zur Kunstinstallation

Die Aufmerksamkeit, die sein Film „Nymphomaniac“ bei der Berlinale erregte, reicht Shia LaBeouf (27) offenbar nicht. Der Schauspieler ist jetzt für mehrere Tage als Kunstinstallation in einer Galerie in Los Angeles zu sehen.

Was genau führt Shia LaBeouf im Schilde? Diese Fragen stellen sich derzeit wohl nicht nur zahlreiche Reporter, sondern auch seine Fans. Nachdem der „Nymphomaniac“-Star bei der Berlinale mit einer Tüte über dem Kopf über den roten Teppich schritt, präsentiert er sich nun als Kunstinstallation. Wie „The Hollywood Reporter“ schreibt, ist Shia LaBeouf insgesamt sechs Tage lang täglich von 11 bis 18 Uhr in einer Galerie in Beverly Hills zu sehen.

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Die Installation trägt den Namen „#IAmSorry“, zu Deutsch: „Es tut mir leid“. Eine Pressemitteilung unterstreicht: „Shia LaBeouf tut es leid. Wirklich leid.“ Die Kunstinstallation soll eine Kollaboration des Hollywoodstars mit den Künstlern Nastja Sade Ronkko und Luke Turner sein. Im Mittelpunkt steht aber zweifelsfrei der Schauspieler, der mit besagter Papiertüte über dem Kopf an einem Holztisch sitzt. Die Galeriebesucher bekommen also lediglich seine Augen zu Gesicht. Auf Fragen soll Shia LaBeouf nicht reagieren. Lediglich seine Papiertüte hat die Botschaft: „Ich bin nicht mehr berühmt“.

Zu der Installation gehören außerdem diverse Requisiten aus Filmen, in denen der „Nymphomaniac“-Star mitgewirkt hat. Wie „The Hollywood Reporter“ meldet, können die Galeriebesucher unter anderem eine Peitsche aus „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ sowie mehrere „Transformers“-Spielzeuge bestaunen. Was Shia LaBeouf mit seiner ungewöhnlichen Performance bewirken will, bleibt aber vorerst – wie sein Gesicht – im Dunkeln.


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