Der neue Pirelli-Kalender ist da!
Hier haben die Frauen die Höschen an

Brain statt Body – so das Motto des aktuellen Pirelli-Kalenders für 2016. Denn erstmals gibt's keine heißen Nacktmodelle zu sehen, sondern starke Frauen mit Persönlichkeit.

Seit 1964 erfreut der italienische Pirelli-Kalender mit praller Kurvenpracht – nicht in 2016. Denn wo sich eigentlich die schönsten Frauen der Welt sexy und schmuddelfrei räkeln, wurden für die neue Ausgabe des Kultkalenders starke Frauen abgelichtet, die durch ihre Geschichte, ihre Leistungen und ihren Intellekt statt die Maße 90-60-90 beeindrucken.

Beispielweise Sängerin Patti Smith (68), Kultautorin Fran Lebowitz (65), Modeküken Tavi Gevinson (19) oder John-Lennon-Witwe Yoko Ono (82). Klar, dass diese Kalendergirls ihre Hosen und Höschen anbehalten.

  • Patti Smith

    Foto: Annie Leibovitz für Pirelli

    Patti Smith ist eine von 13 Persönlichkeiten und hätte wohl bis dato im Leben nicht damit gerechnet, einmal als Kalendergirl zu posieren

Grund dafür ist die aktuelle Kreativdirektorin des Kalenders: Annie Leibovitz (65), bekannteste Fotografin der Welt – und Feministin. „Als Pirelli auf mich zukam, sagten die Verantwortlichen, dass sie von dem in der Vergangenheit typischen Ansatz abweichen wollten. Sie schlugen vor, bedeutende Frauen zu fotografieren, die sich ausgezeichnet haben“, so die Fotografin.

Aber stopp! Es gibt doch nackte Tatsachen im neuen Pirelli-Kalender. So präsentiert Tennisikone Serena Williams (34) – nur im schwarzen Höschen bekleidet – ihren Gladiatorinnen-Body.

  • Serena Williams

    Foto: Annie Leibovitz für Pirelli

    Miss April: Serena Williams

Und Comedian Amy Schumer (34), die nichts weiter trägt als einen Spitzen-Slip und High Heels, zeigt ganz ungeniert ihre sympathischen Pölsterchen am Bauch.

  • Amy Schumer

    Foto: Annie Leibovitz für Pirelli

    Von wegen der Pirelli-Kalender 2016 wird nicht nackt. „Das Porträt von Amy Schumer brachte eine humorvolle Note in das Ganze. Es war, als habe sie die Mitteilung, dass sie ihre Kleidung anbehalten dürfe, nicht erhalten.“

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