Behinderung? Nein: Verbindung!
Adoptierter Junge und neuer Opa teilen gleiches Schicksal

Ein kanadisches Ehepaar adoptiert einen Jungen aus Kasachstan, der ohne rechte Hand geboren wurde. Nach etlichen Hürden darf der Kleine endlich in sein neues Zuhause und trifft dort auf seinen neuen Opa, der das gleiche Schicksal teilt.

Vor rund drei Jahren entschieden sich Doug und Lesley Facey aus Neufundland, ein Kind zu adoptieren. Das Foto des kleinen Kirill aus Kasachstan ließ die beiden nicht los: Der Junge wurde ohne rechte Hand geboren – genau wie der Vater von Doug.

  • Der kleine Kirill und sein neuer Opa Chris treffen sich zum ersten Mal

    Foto: Twitter

    Der kleine Kirill und sein neuer Opa Chris treffen sich zum ersten Mal

„Kirill ist perfekt“
„Wie könnten wir zu diesem kleinen Jungen nein sagen,“ so Doug im Gespräch mit „Buzzfeed Canada“, „wenn ich bei jemandem aufgewachsen bin, der wie er ist?“ Sohn Doug habe die Behinderung seines Vaters nie gestört, den Senior nie beeinträchtigt.

Andere Paare hatten den Jungen nicht adoptieren wollen, ein Richter konnte sogar kaum glauben, dass sich jemand für ihn fand. Die meisten hielten Kirill offenbar für nicht perfekt – Doug hingegen will von einer Behinderung nichts wissen. „Jeder, der nur fünf Sekunden mit Kirill verbringt, weiß, dass sie ihn nicht aufhalten kann“, meint sein neuer Papa stolz.

Eine besondere Verbindung
Nach langem Warten und etlichen behördlichen Hürden durfte Kirill endlich in sein neues Zuhause reisen. Am Flughafen traf der kleine Junge auf seinen neuen Opa. „Mein Vater streckte seinen Armstumpf heraus und Kirill seinen und stießen sie an“, erinnert sich Doug an die rührende Begegnung. „Sie haben eine besondere Verbindung: Wenn sie sich sehen, stoßen sie ihre Armstümpfe gegeneinander.“ Die rührende Story schlägt Wellen im Netz und die frischgebackenen Eltern sind froh: „Es ist, als ob eine höhere Macht wollte, dass die beiden sich kennenlernen. Das ist ziemlich cool.“

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